Was wurde aus?

Was wurde aus Robert Batkowski?

Der österreichische Naturbahnrodler Robert Batkowski auf dem Weg zum Vize-Weltmeister 2011 in Umhausen-Grantau-Ötztal

Ehemaliger Rodel Gesamtweltcupsieger gilt bei Amazonen als Material-Genie

Was den Naturbahn-Rodelsport angeht, war er erblich vorbelastet. Sowohl Vater als auch Mutter waren schon begeisterte Rodler. Und so war es nur folgerichtig, dass auch Robert Batkowski aus Schönberg in Tirol irgendwann am Schlitten landen würde. Und das noch dazu höchst erfolgreich!

Weltmeister, Gesamtweltcupsieger und Europameister. Alles erreicht!

Bis zum diesjährigen Gewinn des Einzeltweltcups durch den Ötztaler Thomas Kammerlander war Batkowski der letzte Österreicher, dem dies gelungen war. In der Saison 2002/2003 war er der weltweit stärkste Rodler. Und eben diesen Erfolg ordnet er auch als den größten in seiner Karriere ein. Noch höher als den Weltmeister-Titel, den er ebenfalls 2003 in Zelezniki feierte. Oder auch den Europameistertitel 2008 in Olang.

Das sind freilich nur einige seiner zahlreichen Spitzenplatzierungen, die er während seiner aktiven Laufbahn einfuhr. 2005 in Latsch war Batkowski Weltmeister mit der Mannschaft. 2011 in Umhausen nochmals Vize-Weltmeister im Einzelbewerb. Bei den Europameisterschaften 1999 in Szczyrk und 2002 in Frantschach holte er jeweils Silber. Und in der Saison 2010/2011 wurde er nochmals Zweiter in der Weltcup-Gesamtwertung.

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Foto: W+K Photo

Nach Karriereende erstmal die Skipisten unsicher gemacht

Im Jahr 2012 beendete der Erfolgsgarant seine aktive Karriere. Machte dann nach eigenem Bekunden erstmal die Skipisten unsicher. Nach einer Umstrukturierung im Verband und der Übernahme des Sportdirektor-Postens durch seinen langjährigen Teamkollegen Gerald Kammerlander landete er dann aber schnell im Trainerteam der ÖRV-Nationalmannschaft.

Dort ist er inzwischen für die Riege der Damen verantwortlich. Wird vom vermeintlich schwachen Geschlecht vor allem für sein technisches Wissen geschätzt. So schwört etwa die Oberösterreicherin Tina Unterberger auf die Rodeleinstellungen Batkowskis, mit denen sie zuletzt die erfolgreichste Saison ihrer Karriere mit zwei WM-Medaillen und den dritten Platz im Gesamtweltcup feiern konnte.

Robert Batkowski als Aktiver in der Saison 2003/2004

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