Olympia gehört nach Tirol

Beim Barte des Zeus – wissen hier einige wirklich, was sie von sich geben? Die Diskussion über eine mögliche Olympia-Bewerbung von Tirol für das Jahr 2026 spitzt sich zu. Und die zum Teil militant anmutende Gegnerschaft übt sich fleißig im Tatsachenverdrehen und in Panikmache.

Olympia war das Heiligtum des Zeus und Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Entsprechend sensibel sollte mit der Thematik umgegangen werden. Gerade in Tirol, denn Tirol ist wiederum die Wiege des Wintersports.

Und nirgendwo passen Olympische Winterspiele besser hin als in unser Land!

Die Wege sind kurz, die Sportanlagen vorhanden. Das Angebot, welches Tirol dem IOC legen kann, bedeutet eine Rückkehr zu Spielen im ursprünglichen Sinn und eine Abkehr von der Gigantomanie Marke Sotschi. Keine sündteuren Show-Elemente sollen fortan im Mittelpunkt stehen, sondern wieder die Sportler aus aller Herren Länder mit ihren Leistungen.

Die Antwort, ob sich Tirol für die Austragung der Olympischen Winterspiele 2026 bewerben soll, kann nur JA lauten. Kein anderer Event hinterlässt derart prägende Eindrücke wie der Wettkampf unter den fünf Ringen. Ein gewisser Alter erreicht habend denke ich heute noch gerne an 1976 zurück – wie ein Franz Klammer die Straßen der Landeshauptstadt leer fegte und am Patscherkofel schier artistische im knallgelben Anzug und mit Startnummer 15 zum Sieg raste. Da waren wir dann alle Abfahrts-Olympiasieger! Ja, der gelbe Anzug und die 15 – unvergessen für alle Zeiten …

Oder der furiose Zweikampf auf der Bergisel-Schanze, als der Stoiker Karl Schnabl dem damals 17-jährigen Toni Innauer noch Gold vor der Nase wegschnappte, der wiederum danach seinem jugendlichen Alter geschuldet einen veritablen Grant schob. Unvergessene Sport-Historie.

Olympische Winterspiele 1976-innsbruck-Postkarte.jpg

Und ja, ich muss es zugeben: Selbst meine nach wie vor vorhandene Liebe zum Eishockeysport nahm bei Olympia 1976 ihren Ausgang. Auch wenn mich damals als Neunjährigen vor allem die schier wundersamen Masken der Torhüter faszinierten und ich von den Regeln des Spiels noch keine Ahnung hatte.

Olympia kann ein Leben lang prägen. Und der Werbewert eines derartigen Events steht ohnehin außer Streit. Olympia in Tirol, da würde zusammenwachsen, was zusammengehört. Deshalb: Ganz klar JA zur Olympiabewerbung für 2026!

Gastkommentar von Peter Leitner | Freier Journalist
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4000er Hochtour – auf das Allalinhorn und den Alphubel

Eigentlich sollte unsere diesjährige Rodel Austria-Naturbahnrodel – 4000er Hochtour ja auf den Mt. Blanc führen, aber irgendwie hat es diesen Sommer einfach nicht mit dem höchsten Berg der Alpen geklappt. Einmal passten die Bedingungen nicht, dann wieder Schwierigkeiten mit dem Termin und schon war der Sommer um. Also entschieden wir (Thomas Kammerlander, Gerhard Mühlbacher und Gerald Kammerlander) uns kurzerhand für den Mischabellkamm in den Walliser Alpen. Nachdem wir bereits im letzten Jahr mit dem Dom 4.545m sozusagen die Kathedrale dieser Gebirgsgruppe erklommen haben, war uns dieses Gebiet schon einigermaßen gut bekannt. Der Mischabellkamm erstreckt sich zwischen dem Saas- und dem Mattertal und bietet bergsteigerisch alles was das Herz begehrt. Wir wollten uns dieses mal der Allalingruppe, dem südlichsten Teil des Mischabellkamms widmen. Diese Gruppe umfasst 4 Viertausender. Die Ziele unserer Dreitagestour waren das Allalinhorn 4.027m, der Alphubel 4.206m und das Rimpfischhorn 4.199m.

von Gerald Kammerlander | Sportdirektor Naturbahnrodeln - ÖRV

Von der Britanniahütte über den Holaubgrat auf das Allalinhorn 4.027m

Unsere Anreise und der Zustieg zur Britanniahütte 3.030m erfolgte am Vortag. Nachdem wir unsere achtstündige Anreise nach Saas-Fee gut hinter uns bringen konnten, war der darauffolgende Zustieg zur Britanniahütte aufgrund der Aufstiegshilfe durch die Bahn eigentlich nur noch ein netter, rund einstündiger Spaziergang über blockiges Gelände.

Die Britanniahütte im Sommer 2017. Im Hintergrund das Allalinhorn und das Strahlhorn.

Die Nacht war kurz denn der Hüttenwirt bat bereits um 3:30 Uhr zum Frühstück. Also wurden noch schnell die Kalorienreserven etwas aufgefettet, die Ausrüstung angelegt und um ca. 4:30 Uhr starteten wir in einer sternenklaren Nacht, mit Stirnlampen bewaffnet runter in Richtung Hohlaubgletscher. Zuerst mussten wir ca. 100Hm zum Gletschereinstieg absteigen. Wir waren die erste Seilschaft die unterwegs war. Zum Glück hatten wir uns die Route über den Gletscher am Vortag noch bestens eingeprägt denn das Sichtfeld der Stirnlampen ist etwas begrenzt. Der Hohlaubgletscher ist äußerst spaltenreich und eine Spur war auf dem plankem Eis keine auszumachen. Wir haben uns dazu entschieden den Hohlaubgletscher kurz oberhalb der ersten großen Spaltenzone zu queren und etwas früher als normal üblich durch eine kleine Eisrinne auf den Hohlaubgrat bei etwa 3.150m einzusteigen. Dies stellte keine größeren Probleme dar und wir haben unser erstes kleines Etappenziel, den Hohlaubgrat rasch erreicht. Mittlerweile dämmerte es bereits und wir mussten erkennen dass vom Norden schlechtes Wetter im Anmarsch war. Eigentlich war die Wetterprognose für den heutigen Tag hervorragend. In südlicher Richtung war des Wetter noch einigermaßen gut und somit konnten wir noch etwas den Sonnenaufgang genießen.

Am Hohlaubgrat geht die Sonne auf.

Auf etwa 3.550m waren wir dann endlich am Firngrat angekommen. Allerdings erreichte uns auch zeitgleich der Schneefall, welcher aus Norden herangezogen war. Dem Schneefall begleiteten böiger Wind und satte Minusgrade.

„Zu diesem Zeitpunkt hätte es wohl gemütlichere Orte als den Hohlaubgrat, kurz unterhalb des Gipfels gegeben“

Die Sichtweite beschränkte sich mittlerweile auf knappe 10 Meter. Zum Glück waren gute Trittspuren vorhanden und aufgrund der Höhenmeteranzeige unserer Uhren konnten wir gut abschätzen dass wir bald die steile Felsstufe kurz unterhalb des Gipfels erreichen würden.

Die in etwa 30 Meter hohe Felsstufe befindet sich auf ca. 3.960m und wird im II. Schwierigkeitsgrad erklettert. Einzig der Schneefall und leicht fröstelnde Hände erschwerten uns hierbei die Kletterei. Oben angekommen trennte uns nur noch ein kurzer Firngrat von unserem ersten 4000er des Tages – dem Allalinhorn. Um 7:45 Uhr standen wir auf dem Gipfel. Aufgrund des unwirklichen Wetters verweilten wir nicht besonders lang am Gipfel. Allerdings konnten wir bereits etwas weiter im Westen, über dem Mt. Blanc Massiv, den im Wetterbericht versprochenen Sonnenschein ausmachen.

Thomas Kammerlander und Gerhard Mühlbacher am Allalinhorn 4.027m

Rodel Austria-Sportdirektor Naturbahnrodeln-Gerald Kammerlander am Allalinhorn

Über den Feechopf auf den Alphubel 4.206m

Immer noch konnten wir keine anderen Bergsteiger ausmachen. Es ist schon eher eine Seltenheit allein am Allalinhorn zu stehen. Kurzerhand machten wir uns an den Abstieg über den Normalweg in Richtung Feejoch und Feechopfgrat. Für die ca. 200hm Abstieg benötigten wir nur knappe 20 Minuten. Am Feejoch verließen wir wiederum den Normalweg, welcher in Richtung Bergstation Mittelallalin nach Nordosten weiterzieht und stiegen auf den Feechopfgrat auf.  Der Weg über den Feechopfgrat in Richtung Alphubel ist eine wahre Genusskletterei, welche den II. Schwierigkeitsgrad nie überschreitet. Allerdings sollte man schwindelfrei sein, denn ab und zu wird´s auf dem Grat ganz schön „luftig“. Angekommen am Feechopf 3.888m erreichten uns die ersten Sonnenstrahlen und wir konnten beobachten wie sich eine Karawane von Menschen über den Normalweg hoch auf das Allalinhorn schlängelte.

Das Allalinhorn-gesehen vom FeechopfEin Panoramabild vom Allalinhorn vom Feechopf gesehen.Thomas Kammerlander am Feechopf, unterhalb der Mellichgletscher

Aufgrund der warme Sonnenstrahlen, sowie der Gewissheit bereits die Hälfte der Tagesetappe hinter uns gebracht zu haben entschieden wir uns hier eine erste längere Rast zu machen. Das Panorama ist sagenhaft schön und die Jause schmeckt auf knapp 4.000 Meter gleich doppelt gut. Von hier aus konnten wir auch unsere morgige Etappe – auf das Rimpfischhorn bestens einsehen. Der Weiterweg brachte uns zunächst über Firnfelder leicht abfallend auf das Alhubeljoch 3.772m.

Am Alphubeljoch 3.772m angekommen.Gerald Kammerlander am Alphubeljoch.

Hier führt der Normalweg zunächst nordwärts und unterhalb des Gipfelaufbaus vorbei. Wir entschieden uns jedoch für den direkteren, und interessanteren Weg über den Süd-Ost-Grat mit seiner ca. 45° steilen Eisnase. Auf knapp 4.050m erreichten wir schließlich die Eisnase. Aufgrund der späten Jahreszeit und des fehlenden Schneefalls der letzten Wochen, machte die Eisnase ihren Namen alle Ehre.

„Die Eisnase machte ihren Namen alle Ehre“

Bestens ausgerüstet, sowie genügend Erfahrung im Umgang mit Steigeisen und Pickel bereitete uns die Eisflanke keine allzu großen Probleme. Der Aufstieg über die Eisnase war auf jeden Fall deutlich kurzweiliger als der lange „Gletscherhatscher“ um den Berg herum.

Aufstieg über die Eisnase auf den Alphubel. Süd-Ost-Grat

Nach gut 30 Minuten steilem Steigeiseneinsatz kamen wir auf das weitläufige Gipfelplateau vom Alphubel. Nun noch ein paar letzte Meter im unschwierigen Gelände, bevor wir dann bei 4.206 Metern den höchsten Punkt des Tages und somit den Gipfel des Alphubel erreichen konnten. Mittlerweile war es bereits 12:00 Uhr, beinahe windstill und es herrschten in Anbetracht der großen Höhe außergewöhnlich warme Temperaturen. Also hatten wir genügend Zeit uns nochmals zu stärken und die grandiose Aussicht auf alle bekannten Viertausender der Region zu genießen. Unsere Blicke schweiften ins Monte Rosa, zum Matterhorn und natürlich zum Dom. Dieser thronte, steil aufsteigend und bedrohlich nah nochmals 350 Höhemmeter über uns.

Thomas Kammerlander und Gerald Kammerlander am Alphubel 4.206m

Unser letztes Etappenziel für heute – die Täschhütte 2.701m

Für den Abstieg vom Alphubel zur Einsattelung des Alphubeljochs wählten wir den Normalweg über den Osthang. Somit hatten wir eine schöne Runde. Schnell verloren wir wiederum 300hm bevor wir dann die Ostseite des Alphubels zügig, direkt unterhalb einer großen Seraczone querten. Mittlerweile knallte die Sonne ziemlich erbarmungslos auf den Feegletscher und die Schritte wurden im aufgeweichten Schnee deutlich schwerer. Wir waren froh dass wir bald wieder das Alphubeljoch erreichen konnten und am Alpubelgletscher wieder weniger mühsamere Bedingungen vorherrschten.

Abstieg über den Normalweg vom Alphubel.

Der Abstieg vom Alphubeljoch zur Täschhütte schreitete am aperen Alphubelgletscher zügig voran. Es mussten zwar noch mehrere Gletscherspalten überquert werden, aber die Wegfindung stellte kein großes Problem dar. Schlussendlich konnten wir dann auf 3.300m unsere Steigeisen und Gletscherausrüstungen in den Rucksäcken verstauen. Wenn man bedenkt, dass wir mittlerweile seit über 10 Stunden mit Steigeisen und Pickel unterwegs waren, kann man sich gut vorstellen, dass wir froh waren die letzten 600hm wandernd zur Täschhütte zurückzulegen.

Die Gletscherausrüstung wird am Fuße des Alphubelgletschers wieder im Rucksack verstaut.

Thomas Kammerlander und Gerhard Mühlbacher kurz unterhalb des Alphubelgletschers

Die letzte Stunde Abstieg zur Täschhütte gestaltete sich äußerst abwechslungsreich. Beginnend in Schutt- und Felsgelände, vorbei an einem schön gelegenen See schlängelt sich der Weg immer weiter talab- und auswärts. Schön langsam kamen wir dabei in immer freundlicher wirkendes Gelände bevor wir dann schlussendlich die Täschhütte auf 2.701m erreichten. Hier wurden dann noch die letzten Sonnenstrahlen auf der Terrasse mit einem kleinen Bier genossen und bereits die Route für den morgigen Tag besprochen.

Täschhütte-Schweiz

Täschhütte-Rodel Austria Naturbahnrodeln


Infos zur Tour:

  • 1635 Hm Aufstieg
  • 1960 Hm Abstieg
  • 13,8 km Streckenlänge
  • 11 Stunden Dauer
  • Route: Britanniahütte 3.030m – Allalinhorn 4.027m über Hohlaubgrat – Feechopf 3.888m – Alphubel 4.206m über Eisnase – Abstieg zur Täschhütte 2.701m

3D-Flug mit Route unserer Tour

unsere Route auf das Allalinhorn und den Alphubel


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Schneeberg – am höchsten Gipfel von Niederösterreich

Vergangenen Freitag machten sich ein Freund und ich auf den Weg zum höchsten Berg Niederösterreichs. Der Schneeberg ist der östlichste sowie nördlichste Zweitausender der Alpen und ragt 2076m in die Höhe. Er gehört zur Rax-Schneeberg-Gruppe und zählt zu den Wiener Hausbergen.

von Bernd Neurauter|Rodel Austria Naturbahn-Athlet

 

Auf den Schneeberg – den östlichsten 2000er der Alpen

Diesmal machten wir uns nicht mit dem Rad zum Gipfelsturm bereit, sondern fuhren bereits früh morgens mit dem Auto Richtung Schneebergdörfl. Wie schon bei meinen letzten Gipfeltouren ging es über den Semmering in Richtung Neunkirchen. Anschließend fuhren wir durch Puchberg am Schneeberg und schließlich nach Schneebergdörfl wo wir das Auto beim Schwabenhof geparkt haben (rund 750m).

Am Fuße des Schneebergs in Niederösterreich. Schneebergdörfl
am Schwabenhof in Schneebergdörfl

Bereits von dort hatten wir einen super Ausblick auf das Bergmassiv. Es ging mit einer lockeren Wanderung bei gleichmäßiger Steigung im Wald in Richtung Bürklehütte wo wir ca. 45 Minuten Fußmarsch hatten. Nach weiteren 25 Minuten kamen wir endlich zum Aufstieg über den Nandlgrat (schwarze Markierung).

 

Dieser Anstieg ist nur für geübte Wanderer, wenn nicht sogar Bergsteiger geeignet, da teilweise leicht geklettert werden muss. Da wir beide schwindelfrei sind und eine Herausforderung suchten beschlossen wir den direkt möglichsten Weg zu nehmen. Beim Grat angekommen ging es gleich einmal auf allen Vieren los. Bereits von dort aus hatten wir einen super Ausblick in Richtung Burgenland.

„Der Anstieg über den Nandlgrat ist nur für geübte Wanderer geeignet“ (Bernd Neurauter)

am Nandlgrat auf dem Schneeberg bot sich uns eine tolle Aussicht in Richtung Burgenland

Immer wieder wurde loses Gestein losgetreten, somit war es wichtig höchste Vorsicht walten zu lassen und wir vergrößerten den Abstand zueinander. Zwischendurch mussten wir uns auch durch ein Latschenfeld kämpfen. Die erste größere Pause legten wir nach rund 1,5 Stunden ein um uns wieder zu stärken und den Wasserhaushalt des Körpers aufzufüllen. Aufgrund des traumhaften Wetters konnte man gar nicht zu viel trinken.

 

 

Am Hochplateau vom Schneeberg angekommen

Nach ca. 2h 15min kamen wir am Hochplateau des Schneeberges an. Es war ein traumhafter Ausblick und es herrschte Totenstille. Wir konnten es gar nicht glauben, da ja eine Zahnradbahn und ein Lift auf den Gipfel führt. Jedoch fehlte uns das Gipfelkreuz.

am Gipfelplateau des Schneebergs angekommen. Rodel Austria Naturbahnrodeln

Somit mussten wir noch die letzten 200hm über den letzten Anstieg meistern. Gleich hinter der letzten Erhebung befand sich die Fischerhütte und der Wanderweg zum Gipfelkreuz. Von diesem Moment an sahen wir eine Vielzahl an Menschen die sich am Gipfelkreuz tummelten. Natürlich durfte ein Gipfelselfie (2076m ü. A.) als Beweisfoto nicht fehlen.

 

Panoramafoto am Gipfel vom Schneeberg. Am höchsten Punkt von Niederösterreich
Panorama vom Gipfel des Schneebergs

Auf den Spuren von Kaiser Franz Josef I

Im Anschluss daran besuchten wir die Fischerhütte um uns zu stärken. Mit Spaghetti und alkoholfreiem Weißbier (Stiegl Sport) füllten wir unsere Krafttanks wieder auf. Der wohl bekannteste Bezwinger des Schneeberges ist Kaiser Franz I. Für ihn wurde ein eigener Gedenksteig (Kaiserstein) aufgestellt.

Beim Abstieg orientierten wir uns an den grünen Wegmarkierungen. Diese führten uns über den Felsrücken des Schauersteines im freien Gelände und anschließend durch Latschengassen bis zum Fleischer-Gedenkstein.

Der Abstieg erfolgt über den Fadenweg. Rodel Austria Naturbahnrodeln
am Fadenweg

Über den Fadenweg und den Wald kamen wir anschließend zur Edelweißhütte wo wir ein letztes Mal einkehrten. Anschließend ging es die Schipiste abwärts und über den nördlichen Grafensteig zurück zum Ausgangspunkt. Alles in allem ein richtig geiler Anstieg, welcher nur für geübte Bergfreunde geeignet ist. Der Abstieg war eher langwierig und nicht angenehm zu gehen. Jedoch wird einem durch die Zahnradbahn oder den Sessellift einiges an Höhenmeter abgenommen, wenn man doch noch zum Gipfelkreuz will. Alles in allem war unsere Route 18km lang und mit über 1500hm eine herausfordernde Bergtour für die wir eine reine Gehzeit von nicht ganz 5 Stunden benötigten.

Bernd Neurauters Route auf den Schneeberg-Rodel Austria Naturbahnrodeln
Bernd´s Route auf den Schneeberg

Tourdaten im Überblick:

  • Ausgangspunkt: Schneebergdörfl-Schwabenhof (774m)
  • Endpunkt: Schneeberg-Kaiserstein-Fischerhütte
  • zu bewältigende Höhenmeter: 1.250m
  • unsere Route: Schneebergdörfl-Bürkle Rettungshütte-Nandlgrat-Schneeberg-Fischerhütte-Fadenweg-Schneebergdörfl

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Hermannskogel – Top of Vienna

Vom 29.07. – 05.08.2017 fand das Kinderradlager der Naturfreunde Kindberg in Andau statt. Nicht zum ersten Mal  nahmen wir die 160 km von Kindberg nach Andau auf uns. Diesmal jedoch sollte aufgrund unserer „9 Länder 9 Gipfel“ Serie der Höchste Berg von Wien bezwungen werden.

von Michael Scheikl - Rodel Austria Naturbahn-Athlet

Der Hermannskogel – ein Berg in Wien?

Der Hermannskogel ist im nördlichen Wienerwald mit 542 Metern der Hauptgipfel des Kahlengebirges und der höchste Berg Wiens. Am Gipfel befindet sich die Habsburgerwarte, welche Ende des 19. Jahrhunderts als Koordinatenursprung zur Landesvermessung von Österreich-Ungarn gewählt wurde.

Die Habsburgerwarte am Hermannskogel in Wien. 9 Länder-9 Gipfel Radtour des Österreichischen Naturbahnrodel-Teams zum höchsten Punkt von Wien.
Die Habsburgerwarte in Wien

In unserer Serie ist der Hermannskogel der niedrigste Berg den wir zu erklimmen haben. In allen Vorgesprächen mit Freunden, Kollegen oder Familie wurde gelacht als wir vom höchsten Berg Wiens sprachen. Doch je detaillierter wir berichteten, wie wir diese Erhöhung bezwingen wollen, überwiegte das Staunen.

„es wurde gelacht als wir vom höchsten Berg Wiens sprachen“

Wie schon der Geschriebenstein, sollte der Hermannskogel mit dem Rennrad erklommen werden. Die Route führte von Kindberg über den Semmering-Wiener Neustadt nach Wien. Dann weiter zum Hermannskogel, von dort nach Neusiedl am See bis zu unserem Endziel nach Andau, östlich des Neusiedlersees. Es lagen also 240km und 1800hm vor uns. Die einzige Unsicherheit, der Weg von der Hochstraße auf den Höchsten Punkt des Hermannskogels is nicht mit dem Rad befahrbar.

Unsere Radroute von Kindberg nach Wien zum Hermannskogel

Start: 5:00 Uhr – der frühe Vogel fängt den Wurm

Rodelstars am Semmering auf dem Weg nach Wien.

Der erste Weg führt uns durch das Mürztal auf den Semmering. Quasi unsere Hausstrecke die wir mittlerweile auswendig kennen. Weiter nach Gloggnitz, Neunkirchen, Wiener Neustadt, Guntramsdorf bis nach Wien. Dort, nach 120 km, gönnten wir uns die erste Pause mit einer kleinen Stärkung. Danach ging es weiter durch die Stadt mit vielen Abzweigungen zur Hochstraße. Nach wenigen Höhenmetern kamen wir am höchstmöglich-, mit dem Rennrad, befahrbaren Punkt an.

Von hier an lagen noch ca. 150 hm vor uns bevor wir am Hermannskogel waren. Das einzig schwierige daran, wir hatten keine Straße mehr. Somit war uns klar, am letzten Stück galt das Motto „Wer sein Fahrrad pflegt, der trägt“.

Bernd Neurauter und Michael Scheikl tragen ihr Rad hoch zum Hermannskogel
Bernd Neurauter und Michael Scheikl mussten die letzten Meter hoch zum Hermannskogel zu Fuß bewältigen

Mit dem Rad auf den Schultern stapften wir den kürzesten Weg in Richtung Gipfel. Es dauerte nicht lange bis wir den Tags zuvor gefallenen Regen merkten. Ein aufgeweichter Waldboden und stickig, warme Luft um die 27°C verlangten uns einiges ab. Im Nachhinein betrachtet, war die „Wanderung“ mit dem Rad in der Hand kräfteraubender, als die Tour mit dem Rad unter dem Hintern.

Die harte Arbeit macht sich bezahlt. Atemberaubende Aussicht auf unsere Bundeshauptstadt

Endlich am Hermannskogel angekommen machte sich erstmals Erleichterung in uns breit. Doch wir hielten uns nicht lange am höchsten Punkt Wiens auf. So schulterten wir unser Rad erneut und nahmen den Weg zur Höhenstraße nach unten wieder auf uns.

Endlich wieder in gewohnter Position auf dem Rennrad fuhren wir weiter Richtung Burgenland. Nach einer letzten Pause in Wien verließen wir die Stadt und fuhren mit Rückenwind weiter. Wir waren uns sofort einig, dass ein Rennrad-Besuch in der Hauptstadt zu Trainingszwecken nicht gerade förderlich ist. Autos, Busse, Ampeln, und Straßenbahnschienen gestalteten sich als sehr unangenehme Begleiter.

Der weitere Weg führte uns über Bruck an der Leitha, Neusiedl am See bis nach Andau. Die Rodel Austria Naturbahnrodel-Stars beim Kinderradlager der Naturfreunde in AndauBeine waren müde und die Temperaturen drückten uns den Schweiß auf die Stirn. Doch mit dem Wind auf unserer Seite konnten wir die letzten 80km noch gut bewältigen und erreichten nach 7h55min reiner Fahrzeit unser Ziel in Andau. Eine tolle Tour. Wie man sieht kann man eine Tour zum höchsten Berg von Wien durchaus auch anstrengend gestalten ;-). Es müssen nicht immer nur die ganz hohen Gipfel sein!

 


Track von der Route Kindberg-Hermannskogel-Andau

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Am 12. Dezember 1992 wurde im finnischen Rautavaara das erste Weltcuprennen in der Geschichte des Naturbahnrodelsports ausgetragen. Mittlerweile sind 25 Jahre vergangenen und es wurden unzählige Siege in den einzelnen Rennrodel-Disziplinen gefeiert. In den vorangegangenen Beiträgen haben wir die erfolgreichsten Weltcupsieger im Damen– und Herren Einsitzer gekürt. Jetzt wollen wir der Frage auf den Grund gehen wer die erfolgreichsten Duos in der Sparte Doppelsitzer sind.

Erfolgreichste Weltcupsieger im Doppelsitzer

Rang Name Nation Siege Zweite Dritte Total
1 Patrick Pigneter | Florian Clara* ITA 42 11 7 60
2 Pawel Porschnev | Ivan Lazarev* RUS 19 31 13 63
3 Reinhard Beer | Herbert Kögl AUT 18 17 9 44
4 Helmut Ruetz | Andreas Ruetz AUT 15 10 7 32
5 Andrzey Laszczak | Damian Wanicek POL 10 7 8 25
6 Armin Mair | David Mair ITA 7 3 3 13
7 Christian Schatz | Gerhard Mühlbacher AUT 5 3 13 21
8 Almir Betemps | Corrado Herin ITA 5 2 0 7
9 Christian Schopf | Andreas Schopf AUT 4 7 11 22
10 Arnold Lunger  | Günther Steinhauser ITA 4 1 0 5

*noch aktiv / Stand Mai 2017


1. Patrick Pigneter | Florian Clara (ITA)

Die Rennrodel Stars Patrick Pigneter und Florian Clara beim Weltcuprennen 2017 in Zelezniki-Slowenien
Pigneter | Clara (ITA) Foto: ÖRV-Chris Walch

Mit 42 Weltcupsiegen sind die beiden italienischen Superstars Patrick Pigneter und Florian Clara die unangefochtene Nummer 1 in der Bestenliste. Patrick Pigneter gelingt sogar das Kunststück bisher sowohl die meisten Weltcupsiege im Doppelsitzer, als auch im Herren Einsitzer erzielt zu haben.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt
42 11 7

60


2. Pawel Porschnev | Ivan Lazarev (RUS)

Die beiden Russen Porschnev und Lazarev auf dem Weg zum Gesamtweltcupsieg 2016-2017 im Rennrodeln auf Naturbahn
Porschnov | Lazarev (RUS) Foto: ÖRV-Chris Walch

Bereits im Januar 2002 bestritten die beiden Russen ihr erstes Weltcuprennen und konnten seither 19 Siege und 63 Podestplatzierungen erzielen. Bezogen auf Top 3 Ergebnissen sind sie sogar die erfolgreichsten Doppelsitzer überhaupt. In der Saison 2016/17 konnten sie außerdem den Gesamtweltcup gewinnen.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt
19 31 13

63


3. Reinhard Beer | Herbert Kögl (AUT)

Reinhard Beer und Herbert Kögl-Rodeln-Naturbahnrodler aus Österreich

Von 1995 bis 2007 bildeten die beiden Österreicher eines der erfolgreichsten Doppelsitzerpaare. Mit 18 Weltcupsiegen platzieren sich Reinhard und Herbert nur knapp hinter den beiden Russen auf Rang 3 in der ewigen Bestenliste an Weltcupsiegen. Herbert Kögl ist dem Naturbahnrodelsport als Materialchef des deutschen Nationalteams erhalten geblieben.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt
18 17 9

44


4. Helmut Ruetz | Andreas Ruetz (AUT)

Andreas Ruetz und Helmut Ruetz sind ehemalige Naturbahnrodel und Rennrodel-Stars aus Österreich

Andreas und Helmut Ruetz haben im Doppelsitzer alles gewonnen was es zu gewinnen gibt. Trotz ihrem frühen Karriereende zählen sie zu den erfolgreichsten Naturbahnrodlern aller Zeiten. Im Dezember 1992 konnten die beiden das erste Weltcuprennen der Geschichte im Doppelsitzer gewinnen.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt
15 10 7

32

5. Andrzej Laszczak | Damian Waniczek (POL)

Die beiden polnischen Rennrodler auf Naturbahn bei der Europameisterschaft 2010
Laszczak | Waniczek (POL)

Das polnische Doppelsitzerpaar Laszczak | Waniczek konnte insgesamt 10 Weltcupsiege und 25 Podestplatzierungen erreichen. Als bisher einzigem polnischen Duo gelang den beiden in der Saison 2001/2002 das Kunststück den Gesamtweltcup im Doppelsitzer zu gewinnen.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt
10 7 8

25


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Funktionelles Training | Functional Fitness

Funktionelles Training liegt voll im Trend und erlebt einen ziemlichen Boom. Doch was ist das besondere daran und macht es auch wirklich Sinn? Mit diesem Beitrag will ich euch die Thematik etwas näherbringen.

von Dipl. Sportwiss. Univ. Michael Ernst | Trainer im Österreichischen Rodelverband

Funktionell trainieren wie die Weltmeister!

Beim funktionellen Training wird das Augenmerk, weniger auf das Trainieren von Muskeln gelegt, sondern auf das Ausüben von gezielten oft instabilen Bewegungen. Man trainiert sehr viel mit dem eigenem Körpergewicht und mit komplexen Bewegungsabläufen. Im klassischen Krafttraining wird ein Muskel oder eine Muskelgruppe oft an Geräten isoliert trainiert. Früher wollte man Muskeln möglichst groß und stark machen, heute will man mit funktionellem Training die Funktionalität des Körpers erhöhen.

Man könnte auch sagen, es werden im Vergleich zum klassischen Krafttraining, nicht nur Muskeln trainiert, sondern das sogenannte Sensomotorische System.

Der Fokus wird auf das Zusammenspiel von Gehirn, Muskeln und Nerven gelegt.

Rodel Austria Sportler-Michael Scheikl trainiert funktionell mit dem TRX Rip-Trainer
Michael Scheikl trainiert mit dem TRX Rip-Trainer. Foto: W+K Photo

Warum funktionelles Training?  

Stellt euch vor Ihr wollt eine Liegestütze auf einem wackligen Untergrund machen? Was nützt es wenn die Kraft dafür zwar vorhanden wäre, die Stabilität aber fehlt und man umfällt?

Was nützt ein starker Muskel, wenn er nicht richtig angesteuert werden kann?

Das „Gefühl“ für einen Muskel bzw. eine Muskelkette hängt von der Innervierung der Muskeln ab. D.h. wie gut ist dieser Muskel über Nervenbahnen mit dem Gehirn, dem zentralen Nervensystem und anderen Muskeln verbunden. Deshalb ist im Funktionellen Training ein grundlegender Aspekt die Stabilisation des Körpers, insbesondere des Rumpfs. Bei instabilen Übungen, muss man sich in die Bewegung mehr „reinfühlen“, als bei stabilisierten Bewegungen, hierbei werden neuronale Strukturen mehr trainiert.

Wirbelsäule, Rücken und Bauchmuskulatur bilden das Zentrum des Körpers. Ist das Zentrum nicht stabil, so wirkt sich das immer Negativ auf eine Bewegung aus. Egal ob das beim Tennis, Ringen, Klettern oder beim Rodeln ist. Grundsätzlich gilt umso besser der Körper beherrscht wird umso besser lässt sich auch der Schläger, Ball, die Kletterwand oder die Rodel beherrschen.

Für wen ist funktionelles Training geeignet?

Grundsätzlich ist die Trainingsart für jeden geeignet. Der Trainer sollte allerdings die Individuelle Leistungsfähigkeit und mögliche Schwachstellen des trainierenden kennen.

Welche Vorteile bringt funktionelles Training?

Der größte Vorteil gegenüber dem klassischen Krafttraining ist die enorme Verbesserung der Körperbeherrschung, die beim klassischen Training nur bedingt erzielt wird. Es hat aber noch auf viele andere Punkte eine sehr positive Punkte Wirkung:

  • Balance
  • Körperspannung
  • Körper Haltung
  • Verletzungsprophylaxe
  • Mentale Prozesse
  • Kraft
  • Ausdauer
  • Reaktionsfähigkeit
  • Körpergefühl

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Naturbahnrodeln, der Ralleysport auf Eis und eine der spektakulärsten Wintersportarten überhaupt, blickt mittlerweile auf eine 25-jährige Weltcup-Tradition zurück. Ein rasanter Sport, oft ein Hundertstelkrimi der dem Athleten alles abverlangt. Über Sieg oder Niederlage entscheiden waghalsige Lenk- und Bremsmanöver auf spiegelglatten Eisbahnen bei Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/H. Aber wer sind die Protagonisten die diesen Sport in den vergangenen Jahren besonders prägen konnten?

Erfolgreichste Weltcupsieger im Herren Einsitzer

Rang

Name Nation Siege Zweite Dritte Total

1

Patrick Pigneter*

ITA 46 17 5 68

2

Anton Blasbichler

ITA 20 13 18 51

3

Gerhard Pilz

AUT 19 9 13 41

4

Thomas Kammerlander*

AUT 8 7 12 27

5

Reinhard Gruber

ITA 6 4 2 12

6

Martin Gruber

ITA 5 10 4

19

7

Franz Obrist

ITA 5 4 5

14

8

Ferdinand Hirzegger

AUT 5 2 4

11

9

Alex Gruber*

ITA 4 8 8

20

10

Gernot Schwab

AUT 4 7 11

22

*noch aktiv / Stand Mai 2017

1. Patrick Pigneter (ITA)

Patrick Pigneter der Rodel-Superstar aus Italien auf dem Weg zum Sieg beim Weltcuprennen 2016 im Kühtai/Tirol
Patrick Pigneter (ITA) – Foto: Chris Walch

Patrick ist der Mister Naturbahn und hat den Rennrodelsport auf Naturbahn revolutioniert.

Er ist und bleibt der größte Naturbahnrodler aller Zeiten. Niemand konnte mehr Siege einfahren als Patrick Pigneter. Unglaubliche 46 mal konnte er bisher vom obersten Treppchen herunterlachen. Und wer Patrick kennt, weiß, er wird alles daran setzen noch weitere Siege und Triumphe einzufahren.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt

46

17 5

68


2. Anton Blasbichler (ITA)

Der Naturbahnrodler Anton Blasbichler aus Italien beim Weltcuprennen im Kühtai 2014
Anton Blasbichler (ITA) – Foto: W+K Photo

Anton Blasbichler startete insgesamt 23 Jahre im Weltcup und prägte diesen maßgeblich mit. Nach insgesamt 51 Podesplätzen (davon 20 Siege), beendete „Toni“ nach der Saison 2014/15 im Alter von 43 Jahren seine erfolgreiche Karriere. Mittlerweile ist er als Trainer der italienischen Juniorenmannschaft tätig und somit dem Naturbahnrodel-Sport erhalten geblieben.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt
20 13 18

51


3. Gerhard Pilz (AUT)

gerhard-pilz-rodel-austria-naturbahn-04
Gerhard Pilz (AUT)

Als bester Österreicher landet Gerhard Pilz im Ranking der erfolgreichsten Weltcupsieger auf Rang 3. Der 5-fache Weltmeister aus Oberösterreich war der erste Weltcupsieger (Rautavaara 1992) in der Geschichte und beendete nach der Saison 2006/2007 im Alter von 41 Jahren seine einzigartige Karriere.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt

19

9 13

41


4. Thomas Kammerlander (AUT)

Österreichs Rodel Star Thomas Kammerlander gewinnt mit dem Sieg beim Weltcuprennen in Umhausen erstmals den Gesamtweltcup im Rennrodeln auf Naturbahn
Thomas Kammerlander (AUT) – Foto: Chris Walch

Österreichs aktuell erfolgreichster Naturbahnrodler im Herren Einsitzer landet bereits auf Rang 4 der ewigen Bestenliste. Thomas Kammerlander gelang das Kunststück die 11-jährige Dominanz von Patrick Pigneter im Gesamtweltcup der Herren im Winter 2016/17 zu durchbrechen.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt

8

7 12

27

5. Reinhard Gruber (ITA)

Mit Reinhard Gruber landet ein weiterer Italiener in den Top 5 der ewigen Bestenliste. Der Weltmeister von 1998 erzielte insgesamt 6 Weltcupsiege und beendete 2002 bereits im Alter von 25 Jahren seine Karriere.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt

6

4 2

12


Naturbahnrodel Weltcup | Saison 2015/2016

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