Olympia gehört nach Tirol

Beim Barte des Zeus – wissen hier einige wirklich, was sie von sich geben? Die Diskussion über eine mögliche Olympia-Bewerbung von Tirol für das Jahr 2026 spitzt sich zu. Und die zum Teil militant anmutende Gegnerschaft übt sich fleißig im Tatsachenverdrehen und in Panikmache.

Olympia war das Heiligtum des Zeus und Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Entsprechend sensibel sollte mit der Thematik umgegangen werden. Gerade in Tirol, denn Tirol ist wiederum die Wiege des Wintersports.

Und nirgendwo passen Olympische Winterspiele besser hin als in unser Land!

Die Wege sind kurz, die Sportanlagen vorhanden. Das Angebot, welches Tirol dem IOC legen kann, bedeutet eine Rückkehr zu Spielen im ursprünglichen Sinn und eine Abkehr von der Gigantomanie Marke Sotschi. Keine sündteuren Show-Elemente sollen fortan im Mittelpunkt stehen, sondern wieder die Sportler aus aller Herren Länder mit ihren Leistungen.

Die Antwort, ob sich Tirol für die Austragung der Olympischen Winterspiele 2026 bewerben soll, kann nur JA lauten. Kein anderer Event hinterlässt derart prägende Eindrücke wie der Wettkampf unter den fünf Ringen. Ein gewisser Alter erreicht habend denke ich heute noch gerne an 1976 zurück – wie ein Franz Klammer die Straßen der Landeshauptstadt leer fegte und am Patscherkofel schier artistische im knallgelben Anzug und mit Startnummer 15 zum Sieg raste. Da waren wir dann alle Abfahrts-Olympiasieger! Ja, der gelbe Anzug und die 15 – unvergessen für alle Zeiten …

Oder der furiose Zweikampf auf der Bergisel-Schanze, als der Stoiker Karl Schnabl dem damals 17-jährigen Toni Innauer noch Gold vor der Nase wegschnappte, der wiederum danach seinem jugendlichen Alter geschuldet einen veritablen Grant schob. Unvergessene Sport-Historie.

Olympische Winterspiele 1976-innsbruck-Postkarte.jpg

Und ja, ich muss es zugeben: Selbst meine nach wie vor vorhandene Liebe zum Eishockeysport nahm bei Olympia 1976 ihren Ausgang. Auch wenn mich damals als Neunjährigen vor allem die schier wundersamen Masken der Torhüter faszinierten und ich von den Regeln des Spiels noch keine Ahnung hatte.

Olympia kann ein Leben lang prägen. Und der Werbewert eines derartigen Events steht ohnehin außer Streit. Olympia in Tirol, da würde zusammenwachsen, was zusammengehört. Deshalb: Ganz klar JA zur Olympiabewerbung für 2026!

Gastkommentar von Peter Leitner | Freier Journalist
Das könnte dich auch interessieren:
https://naturbahn.wordpress.com/2017/09/08/4000er-hochtour-auf-das-rimpfischhorn/
https://naturbahn.wordpress.com/2017/06/02/rodel-ass-michael-scheikl-red-bull-ring-attacke-2017/







			

Hart, härter, Dreiländergiro in Nauders!

Der Dreiländergiro ist eine der größten Breitenradveranstaltungen Europas! TeilnehmerInnen aus über 30 Nationen zeigen die Zugkraft dieses Radsportklassikers. 1500 Starter stellten sich der Herausforderung die anspruchsvollen 168 km über 3.300 Höhenmeter mit Steigungen bis 15 Prozent zu bewältigen. Mit dabei war natürlich auch wieder eine Abordnung vom Naturbahnrodel-Nationalteam aus Österreich.
von Bernd Neurauter - Rodel Austria Naturbahn Kaderathlet

Der Dreiländergiro ist fixer Bestandteil unserer Saisonvorbereitung

Zum dritten Mal in Folge durften die Naturbahnrodler Michael Scheikl, Christian Schopf und meine Wenigkeit an diesem Event für den Veranstalter teilnehmen. Bereits am Freitag reisten wir mit einem Bus und den Rädern im Gepäck ins Tiroler Land um nach Nauders zu kommen. Somit konnten wir uns einen Tag vor dem Rennen noch richtig entspannen und etwas von der wunderbaren Atmosphäre und Natur genießen. Samstag ging es dann rauf zum Reschensee um das schöne Wetter zu genießen.

Vor dem Start zum Dreiländergiro besuchten die Rodel-Stars den Reschensee.

Der See wurde künstlich angelegt und es musste sogar eine ganze Ortschaft sprichwörtlich versenkt werden. Einzig und allein der herausragende Kirchturm erinnert noch an das frühere Dorf.

Bernd Neurauter, Schopf Christian und Michael Scheikl besuchen vor dem Dreiländergiro 2017 noch den Reschensee und genießen dabei die Sonne
Bernd Neurauter, Christian Schopf und Michael Scheikl

Danach ging es dann aber schon ins große Festzelt. An diesem Wochenende wurde nicht nur der Dreiländergiro ausgetragen sondern auch noch das Race across the Alps (RATA). Dieses Rennen zählt wahrscheinlich zu einem der härtesten Rennen Österreichs mit 540km und 13.600 Höhenmeter aufgeteilt auf 11 Alpenpässe und 24 Stunden Zeit. Irgendwie fasziniert mich dieser Bewerb und ich denke schon ernsthaft nach, wann ich dies starten könnte. Zur Streckenbesprechung für den nächsten Tag wurden alle 3000 Starter ins Festzelt geladen und wir wurden offiziell auf der Bühne vorgestellt und durften ein paar Fragen von den beiden Moderatoren Böckle Martin und Peer Othmar beantworten. Natürlich durfte auch ein Selfie mit vollem Zelt nicht fehlen.

Selfie von der Startnummernverlosung beim Dreiländergiro. Peer Othmar, Martin Böckle und die Rodel-Stars Michael Scheikl, Bernd Neurauter und Schopf Christian

Gruppen-Selfie mit den beiden bekannten Moderatoren Martin Böckle und Othmar Peer

168 Kilometer und 3.300 Höhenmeter

Danach ging es noch schnell zum Essen um die Speicher voll aufzuladen und früh ins Bett. Natürlich wurde vor dem schlafen gehen bereits alles anprobiert ob wohl alles richtig sitzt und nichts vergessen wurde.

Der Dreiländergiro 2017 in Nauders kann für die beiden Naturbahnrodler Michael Scheikl und Bernd Nerauter kommen

Bereits um 5 Uhr war Tagwache um früh genug zum Frühstück zu kommen, denn um 6:30 ging es mit dem Dreiländergiro los. Mit dem ersten Blick aus dem Fenster verging uns schon ein wenig die Euphorie auf das Rennen. Es schüttete wie aus kübeln! Daher hofften wir, dass sich dies bis nach dem Frühstück etwas verbessern würde. Aber aus dieser Hoffnung wurde nichts. 15 Minuten vor Start rollten wir dann auch schon zur Startlinie. Da wir geladene Gäste waren, durften wir im Bereich der schnellsten Radler starten. Trotz Regenkleidung und Überschuhe wurde uns rasch klar, lange bleiben wir sicher nicht trocken und so war es dann auch.

Trotz Regen ging es für die Naturbahnrodel-Stars los beim Dreiländergiro in Nauders

Es schüttete wie aus Kübeln

Bereits nach ein paar Metern war alles nass. Dies hinderte uns aber nicht wirklich und wir hatten sichtlich Spaß daran. Viele andere Sportler hatten bereits im Vorfeld ihren Start zurückgezogen, aber natürlich sind wir bekannt für herausfordernde Aktionen. Nach dem Start ging es bereits über den Reschensee zur Grenze nach Italien. Da konnten wir uns gleich einmal in eine Gruppe einfinden, die ein angenehmes Tempo fuhren. Von dort aus ging es weiter Richtung Stilfserjoch. Beim Anstieg zum Stilfserjoch hatten wir bereits einen Schnitt von 39km/h und knapp 36km am Tacho. So flott gingen wir das erste Teilstück noch nie an. Doch dann ging es hinauf auf fast 2800m. Dies bedeutet knapp 30km bergauf und 1800hm. Dort trennten wir drei uns auf und fuhren unser eigenes Rennen. Bereits nach drei Stunden war ich am Gipfel angekommen.

Bernd Neurauter am Stilfserjoch-Rodel Austria Naturbahn

Das Stilfserjoch – eine echte Herausforderung

Kurz darauf folgte Michael, der aber Teamgeist zeigte und auf Schopf Christian am Gipfel wartete. Das Warten am Gipfel wurde zur Qual, bei 4 Grad und starkem Regen kam allen Teilnehmern der Gedanke des Aufgebens. Natürlich sind wir Mental in einer ziemlich guten Verfassung und haben uns den Berg hinabgekämpft. Es war richtig kalt und es war nicht wirklich einfach durch das Zittern das Rad gerade aus zu bewegen.

Weiter ging es dann gleich zum nächsten Anstieg, dem Ofenpass. Hier wurde bereits die Schweizer Grenze überquert. Der Pass liegt auf 2149m und somit wurden die nächsten 800hm gemacht. Dieser Pass war so richtig anstrengend.

Christian Schopf beim Dreiländergiro in Nauders
Christian Schopf bei der Abfahrt vom Ofenpass

Aufgrund der kurzen Pausen machte sich die Belastung schon ziemlich spürbar und ich musste kurze Verschnaufpausen einlegen. Auch Christian kämpfe sich mit der Unterstützung von Michael hinauf. Er hätte wahrscheinlich das Rennen hingeschmissen, hätte er nicht so einen tollen Coach an seiner Seite. Oben angekommen kamen wir in meinen Teil wo ich so richtig viel Zeit gut gemacht habe. Es bildete sich eine kleine Gruppe von Radfahren, die abwechselnd Führungsarbeit leisteten. Somit konnten wir das Tempo immer zwischen 35 und 45km/h halten und so richtig pushen. Es ging dann nur mehr über die Norbertshöhe zurück nach Nauders. Das persönliche Ziel lag bei 7 Stunden Fahrzeit und somit hatte ich 35min für diesen Anstieg und die letzte Abfahrt. Somit habe ich noch die letzten Kräfte mobilisiert und nochmals alles gegeben und es zahlte sich aus. Mit einer Zeit von 6Stunden 54Minuten bin ich unter den 7Stunden geblieben und konnte es kaum glauben. Sichtlich angeschlagen wurde ich von meiner Schwester empfangen die völlig überrascht war, dass ich so früh ins Ziel kam.

Bernd Neurauter bei der Zieleinfahrt vom Dreiländergiro 2017-Rodel Austria Naturbahn

Platz 58 bei 1.500 Startern

Somit konnte ich den 58 Platz unter 1500 Startern erreichen sowie in meiner Altersklasse den 14ten Platz. Für einen Wintersportler, der alles andere als eine Radfahrerstatur hat eine beachtliche Leistung. Etwas später kamen dann Michael und Christian ins Ziel. Mit 8 Stunden 35 Minuten meisterten die beiden die 168km und 3500hm.

Naturbahnrodler Michael Scheikl und Bernd Neurauter bei der Zieleinfahrt vom Dreiländergiro 2017 in Nauders

Wenn man bedenkt, dass Christian nur 300km auf dem Rad hatte vor dem Rennen eine mehr als beachtliche Leistung. Das Fazit des Rennens. Es war sicherlich das härteste und anstrengendste was wir je gemacht haben. Wer fährt schon gerne bei Regen und Kälte los und weiß er muss 168km mit 3500hm bewältigen. Gott sei Dank hatten wir zwei Betreuer mit und mussten nach diesem Kraftakt nicht noch die weite Reise nach Hause antreten. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn der 25te Dreiländergiro startet und wir wieder zeigen können, was wir so draufhaben. Natürlich wurden auch schon weitere Sportevents diskutiert und somit konnten wir schon gute Kontakte knüpfen, um nächstes Jahr beim Ötztaler Radmarathon zu starten. Mit 230km und 5500hm zählt er wohl auch zu einem der härtesten Rennen und ist für Amateurradler wie uns sicherlich eine große aber spannende Herausforderung.

das könnte dich auch interessieren:

Geschriebenstein – Radtour zum höchsten Berg des Burgenlandes

Rodel-Ass Michael Scheikl | Red-Bull Ring Attacke 2017

Bestenliste – Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn, Herren

Rodel-Ass Michael Scheikl | Red-Bull Ring Attacke 2017

Den Red Bull Ring mit reiner Muskelkraft und dem Fahrrad zu bezwingen war das Ziel aller „Ringattackierenden“ bei der Ring Attacke 2017. Dieses Rennen ist ein hartes, aber einzigartiges Erlebnis weilches im Grand-Prix-Modus ausgetragen wird. Es werden 25 Runden à 4,3 km gefahren, was eine Gesamtlänge von 107,5 km ergibt. Wie in der Formel 1 ist beim Grand-Prix-Modus das Rennen beendet, sobald der erste Fahrer die 25 Runden absolviert hat.

von Michael Scheikl / Rodel Austria-Kaderathlet

Lewis Hamilton war schneller

Laut Wikipedia liegt die offiziell schnellste Runde am Red Bull Ring in Spielberg bei 1:06,228 Minuten, gefahren von Lewis Hamilton 2016 in seinem Mercedes Formel 1 Wagen. Im Rahmen der Ring Attacke brauchte ich dabei mehr als sieben Mal so lange wie Lewis Hamilton (7:37 Minuten mit dem Fahrrad) .

Michael Scheikl gemeinsam mit Armin Assinger bei der Ring Attacke 2017
Fotocredit: Harald Tauderer

Armin Assinger lud mittlerweile bereits zum dritten Mal zur Ring Attacke nach Spielberg. Bekannte Persönlichkeiten wie René Haselbacher, Peter Wrolich, Lisa Hütthaler, Nicole Schmidhofer und auch  Armin Assinger persönlich waren am Start. Gefahren wurde im Rennmodus, wo das Rennen zu Ende war, sobald der erste Fahrer 25 Runden absolviert hatte.

Rennrodler Michael Scheikl, Armin Assinger und Extremradsportler Franz Preihs bei der Ring Attacke 2017
Michael Scheikl, Armin Assinger und Extremradsportler Franz Preihs

Der Red Bull Ring wird unter die Lupe genommen

Gemeinsam mit einem Freund und Mitstreiter (hochitom.at) machten wir uns am Sonntag den 28.05.2017 auf den Weg nach Spielberg. Am Ring angekommen, besorgten wir uns die Startnummern, sowie das obligatorische Goodie-Bag bevor wir uns auf den Weg machten, den Red Bull Ring näher unter die Lupe zu nehmen. Begonnen bei Start/Ziel schlenderten wir durch die Boxengasse in Richtung erster Kurve und zugleich erstem Anstieg.

Adjustiert und voller Vorfreude begaben wir uns 45 min vor Start auf die Piste. Über den Anstieg hinauf zur ersten Kurve, abgekürzt in Richtung Voestalpine- und Ziel-Kurve konnten wir uns locker einfahren und hatten erstmals Kontakt mit schadfreiem Asphalt und sehr großzügigen Kurven, wo normalerweise knapp 1000PS röhren.

Der Startschuss gibt das Rennen frei

Um 13:45 war es dann soweit und der Startschuss schallte über den Ring. Die erste Runde wurde noch neutralisiert gefahren, wobei neutralisiert eher für die Spitzenfahrer galt. In den nächsten Runden verteilte sich das Teilnehmerfeld über die gesamte Strecke und so konnte ich ein für mich recht gutes Tempo finden. Die ersten Runden absolvierte ich ohne Probleme.

Naturbahnrodel-Star Michael Scheikl geplagt von Krämpfen bei der Ring Attacke 2017
Michael Scheikl | Fotocredit: Heinz Feyerer

Absolutes Highlight, die Abfahrten. Hat man bereits nach Kurve zwei die ca. 65hm überwunden, geht es im Grunde nur noch bergab. Wenn man nicht gerade auf den Vordermann auffährt, ist ein Bremsen überflüssig. Die Gegebenheiten (schadfreier Asphalt, keine Steine oder andere Verschmutzung, großzügige Kurven…) sind perfekt, wie man Sie auf öffentlichen Straßen nie finden wird. Das Problem; um auch bergab so wenig Zeit wie möglich zu verlieren, musste weiterhin in die Pedale getreten werden.

Krämpfe machten die letzten Runden zur Qual

Ab Mitte des Rennens jedoch musste ich bergab etwas Tempo rausnehmen, um nicht für den in jeder Runde anstehenden, 12% steilen Anstieg keine „Körner“ mehr zu haben. Nach knapp über zwei Stunden Fahrzeit bei 30 Grad in der prallen Sonne, musste ich mich mit anklopfenden Krämpfen in den Oberschenkeln abmühen. Ab diesem Zeitpunkt wusste ich, dass die letzten Runden eine Qual werden.

Nach 2:55 Stunden Fahrzeit, 19 Runden und 81 Kilometern am Tacho, wurde ich an der Ziellinie abgewunken.

So froh ich auch war als ich das Ziel erreichte, eines war klar, nächstes Jahr WIEDER!!!

Rennrodelstar Michael Scheikl überquert die Ziellinie am Red Bull Ring
Michael Scheikl | Fotocredit: Heinz Feyerer

das könnte dich auch interessieren:

Bestenliste – Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn, Doppelsitzer

Funktionelles Training | Functional Fitness

Spontan zum Vienna City Marathon 2017

Bestenliste – Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn, Doppelsitzer

Am 12. Dezember 1992 wurde im finnischen Rautavaara das erste Weltcuprennen in der Geschichte des Naturbahnrodelsports ausgetragen. Mittlerweile sind 25 Jahre vergangenen und es wurden unzählige Siege in den einzelnen Rennrodel-Disziplinen gefeiert. In den vorangegangenen Beiträgen haben wir die erfolgreichsten Weltcupsieger im Damen– und Herren Einsitzer gekürt. Jetzt wollen wir der Frage auf den Grund gehen wer die erfolgreichsten Duos in der Sparte Doppelsitzer sind.

Erfolgreichste Weltcupsieger im Doppelsitzer

Rang Name Nation Siege Zweite Dritte Total
1 Patrick Pigneter | Florian Clara* ITA 42 11 7 60
2 Pawel Porschnev | Ivan Lazarev* RUS 19 31 13 63
3 Reinhard Beer | Herbert Kögl AUT 18 17 9 44
4 Helmut Ruetz | Andreas Ruetz AUT 15 10 7 32
5 Andrzey Laszczak | Damian Wanicek POL 10 7 8 25
6 Armin Mair | David Mair ITA 7 3 3 13
7 Christian Schatz | Gerhard Mühlbacher AUT 5 3 13 21
8 Almir Betemps | Corrado Herin ITA 5 2 0 7
9 Christian Schopf | Andreas Schopf AUT 4 7 11 22
10 Arnold Lunger  | Günther Steinhauser ITA 4 1 0 5

*noch aktiv / Stand Mai 2017


1. Patrick Pigneter | Florian Clara (ITA)

Die Rennrodel Stars Patrick Pigneter und Florian Clara beim Weltcuprennen 2017 in Zelezniki-Slowenien
Pigneter | Clara (ITA) Foto: ÖRV-Chris Walch

Mit 42 Weltcupsiegen sind die beiden italienischen Superstars Patrick Pigneter und Florian Clara die unangefochtene Nummer 1 in der Bestenliste. Patrick Pigneter gelingt sogar das Kunststück bisher sowohl die meisten Weltcupsiege im Doppelsitzer, als auch im Herren Einsitzer erzielt zu haben.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt
42 11 7

60


2. Pawel Porschnev | Ivan Lazarev (RUS)

Die beiden Russen Porschnev und Lazarev auf dem Weg zum Gesamtweltcupsieg 2016-2017 im Rennrodeln auf Naturbahn
Porschnov | Lazarev (RUS) Foto: ÖRV-Chris Walch

Bereits im Januar 2002 bestritten die beiden Russen ihr erstes Weltcuprennen und konnten seither 19 Siege und 63 Podestplatzierungen erzielen. Bezogen auf Top 3 Ergebnissen sind sie sogar die erfolgreichsten Doppelsitzer überhaupt. In der Saison 2016/17 konnten sie außerdem den Gesamtweltcup gewinnen.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt
19 31 13

63


3. Reinhard Beer | Herbert Kögl (AUT)

Reinhard Beer und Herbert Kögl-Rodeln-Naturbahnrodler aus Österreich

Von 1995 bis 2007 bildeten die beiden Österreicher eines der erfolgreichsten Doppelsitzerpaare. Mit 18 Weltcupsiegen platzieren sich Reinhard und Herbert nur knapp hinter den beiden Russen auf Rang 3 in der ewigen Bestenliste an Weltcupsiegen. Herbert Kögl ist dem Naturbahnrodelsport als Materialchef des deutschen Nationalteams erhalten geblieben.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt
18 17 9

44


4. Helmut Ruetz | Andreas Ruetz (AUT)

Andreas Ruetz und Helmut Ruetz sind ehemalige Naturbahnrodel und Rennrodel-Stars aus Österreich

Andreas und Helmut Ruetz haben im Doppelsitzer alles gewonnen was es zu gewinnen gibt. Trotz ihrem frühen Karriereende zählen sie zu den erfolgreichsten Naturbahnrodlern aller Zeiten. Im Dezember 1992 konnten die beiden das erste Weltcuprennen der Geschichte im Doppelsitzer gewinnen.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt
15 10 7

32

5. Andrzej Laszczak | Damian Waniczek (POL)

Die beiden polnischen Rennrodler auf Naturbahn bei der Europameisterschaft 2010
Laszczak | Waniczek (POL)

Das polnische Doppelsitzerpaar Laszczak | Waniczek konnte insgesamt 10 Weltcupsiege und 25 Podestplatzierungen erreichen. Als bisher einzigem polnischen Duo gelang den beiden in der Saison 2001/2002 das Kunststück den Gesamtweltcup im Doppelsitzer zu gewinnen.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt
10 7 8

25


das könnte dich auch interessieren:

Bestenliste – Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn, Herren

Bestenliste – Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn, Damen

Funktionelles Training | Functional Fitness

Bestenliste – Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn, Herren

Naturbahnrodeln, der Ralleysport auf Eis und eine der spektakulärsten Wintersportarten überhaupt, blickt mittlerweile auf eine 25-jährige Weltcup-Tradition zurück. Ein rasanter Sport, oft ein Hundertstelkrimi der dem Athleten alles abverlangt. Über Sieg oder Niederlage entscheiden waghalsige Lenk- und Bremsmanöver auf spiegelglatten Eisbahnen bei Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/H. Aber wer sind die Protagonisten die diesen Sport in den vergangenen Jahren besonders prägen konnten?

Erfolgreichste Weltcupsieger im Herren Einsitzer

Rang

Name Nation Siege Zweite Dritte Total

1

Patrick Pigneter*

ITA 46 17 5 68

2

Anton Blasbichler

ITA 20 13 18 51

3

Gerhard Pilz

AUT 19 9 13 41

4

Thomas Kammerlander*

AUT 8 7 12 27

5

Reinhard Gruber

ITA 6 4 2 12

6

Martin Gruber

ITA 5 10 4

19

7

Franz Obrist

ITA 5 4 5

14

8

Ferdinand Hirzegger

AUT 5 2 4

11

9

Alex Gruber*

ITA 4 8 8

20

10

Gernot Schwab

AUT 4 7 11

22

*noch aktiv / Stand Mai 2017

1. Patrick Pigneter (ITA)

Patrick Pigneter der Rodel-Superstar aus Italien auf dem Weg zum Sieg beim Weltcuprennen 2016 im Kühtai/Tirol
Patrick Pigneter (ITA) – Foto: Chris Walch

Patrick ist der Mister Naturbahn und hat den Rennrodelsport auf Naturbahn revolutioniert.

Er ist und bleibt der größte Naturbahnrodler aller Zeiten. Niemand konnte mehr Siege einfahren als Patrick Pigneter. Unglaubliche 46 mal konnte er bisher vom obersten Treppchen herunterlachen. Und wer Patrick kennt, weiß, er wird alles daran setzen noch weitere Siege und Triumphe einzufahren.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt

46

17 5

68


2. Anton Blasbichler (ITA)

Der Naturbahnrodler Anton Blasbichler aus Italien beim Weltcuprennen im Kühtai 2014
Anton Blasbichler (ITA) – Foto: W+K Photo

Anton Blasbichler startete insgesamt 23 Jahre im Weltcup und prägte diesen maßgeblich mit. Nach insgesamt 51 Podesplätzen (davon 20 Siege), beendete „Toni“ nach der Saison 2014/15 im Alter von 43 Jahren seine erfolgreiche Karriere. Mittlerweile ist er als Trainer der italienischen Juniorenmannschaft tätig und somit dem Naturbahnrodel-Sport erhalten geblieben.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt
20 13 18

51


3. Gerhard Pilz (AUT)

gerhard-pilz-rodel-austria-naturbahn-04
Gerhard Pilz (AUT)

Als bester Österreicher landet Gerhard Pilz im Ranking der erfolgreichsten Weltcupsieger auf Rang 3. Der 5-fache Weltmeister aus Oberösterreich war der erste Weltcupsieger (Rautavaara 1992) in der Geschichte und beendete nach der Saison 2006/2007 im Alter von 41 Jahren seine einzigartige Karriere.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt

19

9 13

41


4. Thomas Kammerlander (AUT)

Österreichs Rodel Star Thomas Kammerlander gewinnt mit dem Sieg beim Weltcuprennen in Umhausen erstmals den Gesamtweltcup im Rennrodeln auf Naturbahn
Thomas Kammerlander (AUT) – Foto: Chris Walch

Österreichs aktuell erfolgreichster Naturbahnrodler im Herren Einsitzer landet bereits auf Rang 4 der ewigen Bestenliste. Thomas Kammerlander gelang das Kunststück die 11-jährige Dominanz von Patrick Pigneter im Gesamtweltcup der Herren im Winter 2016/17 zu durchbrechen.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt

8

7 12

27

5. Reinhard Gruber (ITA)

Mit Reinhard Gruber landet ein weiterer Italiener in den Top 5 der ewigen Bestenliste. Der Weltmeister von 1998 erzielte insgesamt 6 Weltcupsiege und beendete 2002 bereits im Alter von 25 Jahren seine Karriere.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt

6

4 2

12


Naturbahnrodel Weltcup | Saison 2015/2016

das könnte dich auch interessieren:

Bestenliste – Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn, Damen

Ein Hotspot für den Rodelsport auf Naturbahn. Latsch in der Kulturregion Vinschgau

Wordrap mit Tina Unterberger

Bestenliste – Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn, Damen

Der Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn wurde erstmals in der Saison 1992/93 ausgetragen. Der 12. Dezember 1992 ist somit der Geburtstag des Naturbahnrodel-Weltcup, denn an jenem Tag ging das erste Rennen im finnischen Rautavaara über die Bühne. Bis heute fanden 147 Weltcup-Rennen an 46 verschiedenen Veranstaltungsorten in 11 Ländern statt. Der Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn feiert also sein 25-jähriges Jubiläum. Grund genug für uns, einen Blick zurückzuwerfen und uns folgender Frage zu widmen: Wer sind die erfolgreichsten Naturbahnrodler/innen im Weltcup? Wir machen den Anfang bei den Damen. Also wer sind die erfolgreichsten Athletinnen der letzten 25 Jahre?

Erfolgreichste Weltcupsiegerinnen im Damen Einsitzer

Rang

Name Nation Siege Zweite Dritte

Total

1

Ekaterina Lavrentjeva RUS 55 21 11 87

2

Elvira Holzknecht AUT 16 8 6 30

3

Renate Gietl ITA 15 19 15 49

4

Sonja Steinacher ITA 14 12 12 38

5

Evelin Lanthaler ITA 9 11 13 33

6

Irene Zechner AUT 9 6 2

17

7 Ljubov Panjutina RUS 5 7 6

18

8 Christa Gietl ITA 5 4 9

18

9 Sandra Mariner AUT 4 10 13

27

10 Greta Pinggera ITA 4 9 6

19

1. Ekaterina Lavrentjeva (RUS)

Ekaterina Lavrentjeva ist die erfolgreichste Rodlerin auf Naturbahn. Die Rennrodlerin hat bis heute insgesamt 55 Weltcupsiege eingefahren
Ekaterina Lavrentjeva – Foto: W+K Photo
Ekaterina Lavrentjeva aus Russland beim Rodel Weltcup im Kühtai in Tirol.
Ekaterina Lavrentjeva – Foto: W+K Photo

Ekaterina Lavrentjeva ist die Grande Dame und die unangefochtene Nummer 1 unter allen Naturbahnrodlerinnen.

Sage und schreibe 55 Weltcupsiege und insgesamt 87 Podesplatzierungen konnte die in Kandalakscha geborene Russin bis bis heute für sich einfahren. Diese einzigartige und herausragende Bestmarke wird vermutlich noch lange bestehen bleiben. In der vergangenen Saison legte Ekaterina eine Babypause ein, ob sie im kommenden Winter 2017/18 wieder in den Weltcup einsteigen wird steht noch nicht fest.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt

55

21 11

87


2. Elvira Strigl – geb. Holzknecht (AUT)

Die erfolgreiche Rodlerin aus dem Ötztal landet auf Platz 2 im Ranking der erfolgreichsten Rodlerinnen aller Zeiten.
Elvira Strigl (geb. Holzknecht)

Elvira Holzknecht war in den 1990er Jahren das Maß aller Dinge. Nicht zuletzt aufgrund mehrerer schwerer Verletzungen beendete die Tirolerin nach der Saison 2002/2003 ihre erfolgreiche Karriere. Stolz kann sie auf 16 Weltcupsiege zurückblicken.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt
16 8 6

30


3. Renate Gietl (ITA)

Renate Gietl hat im Rennrodeln auf Naturbahn 15 Weltcupsiege erreicht und zählt damit zu den erfolgreichsten Sportlerinnen dieser Sportart.
Renate Gietl

Die sympatische Italienerin gab ihr Weltcupdebut in der Saison 1999/2000. Sie war in den darauffolgenden Jahren die ewige Kontrahentin von Ekaterina Lavrentjeva. Auch wenn Renate Gietl nicht die selbe Anzahl an Weltcupsiegen wie die Russin einfahren konnte, finden wir sie trotzdem zurecht im Ranking unter den Top 3. Kurz vor der Weltcupsaison 2012/2013 gab Renate überraschend ihren Rücktritt bekannt.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt
15 19 15

49


4. Sonja Steinacher (ITA)

Sonja Steinacher gewann den Red Bull Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn 2000
Sonja Steinacher (Bildmitte)

In der zweiten Hälfte der 1990er-Jahre und zu Beginn der 2000er-Jahre gehörte Sonja Steinacher zu den erfolgreichsten Sportlerinnen im Naturbahnrodeln. 14 Weltcupsiege stehen auf ihrer Habenseite. Nach der Saison 2002/2003 beendete Steinacher im Alter von 27 Jahren ihre erfolgreiche Karriere.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt
14 12 12

38


5. Evelin Lanthaler (ITA)

Evelin Lanthaler auf dem Weg zu Platz 3 beim Rodel Weltcup im Kühtai in Tirol
Evelin Lanthaler-Foto: Chris Walch

Evelin Lanthaler beim Rodel Weltcuprennen in Umhausen im Ötztal/Tirol

Trotz ihrer noch jungen Jahre landet Evelin Lanthaler bereits in den Top 5 des Rankings der meisten Naturbahnrodel-Weltcupsiege. Evelin ist seit der Saison 2007/2008 fixer Bestandteil des italienischen Weltcup-Teams. Bis heute konnte Evelin bereits 9 Weltcupsiege einfahren. Evelin Lanthaler ist noch aktiv und wird sicherlich alles daran setzen dass noch der eine oder andere Sieg dazu kommen wird.

1. Plätze
2. Plätze
3. Plätze
Gesamt
9 11 13

33

das könnte dich auch interessieren:

Bestenliste – Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn, Herren

Seltenes Glück – allein am Hohen Dachstein

Ein Hotspot für den Rodelsport auf Naturbahn. Latsch in der Kulturregion Vinschgau

Was wurde aus Irene Koch – Irene Zechner? – jetzt Irene Röhrich

Unser Rodel-Blog feiert Geburtstag

Mittlerweile ist unser Blog bereits ein Jahr online und 25 Beiträge schwer. Auch dürfen wir uns schon über 1600 Follower freuen. Grund genug für uns dieses erste Jubiläum mit einem kleinen Rückblick zu feiern. Deshalb haben wir für euch eine Hitliste der Top 10 Beiträge aus dem vergangenen Jahr erstellt. Eure Klicks haben entschieden…

Die Top 10 Naturbahn-Blog Beiträge des ersten Jahres

Platz 1: Was wurde aus Elvira Holzknecht?

dav
Elvira Holzknecht

Eigentlich sollte die gebürtige Längenfelderin ja Skifahrerin werden. Zum Glück ist daraus nichts geworden. In den 1990er Jahren zählte Elvira zu den erfolgreichsten Rodlerinnen überhaupt. Mit drei Gesamtweltcupsiegen und 16 Weltcupsiegen setzte sie zu ihrer Zeit neue Maßstäbe.

Platz 2: Was wurde aus Andreas und Helmut Ruetz?

Andreas und Helmut Ruetz
Helmut und Andreas Ruetz

Die sympatischen Sellrainer Brüder waren lange Zeit Österreichs Parade-Doppelsitzerpaar. 4 Gesamtweltcusiege, ein Weltmeistertitel und 3 Europameistertitel zieren ihre sportliche Vita. Der Erfolg blieb den Beiden auch im beruflichen Leben treu. Andreas betreibt mittlerweile seine eigene Rechtsanwaltskanzlei und Helmut ist ein gefragter Architekt.

Platz 3: Dom 4.545m – Hochtour zum Dach der Schweiz

Der Dom. Ansicht vom Westen inkl. Aufstiegsroute.
Der Dom. Ansicht inkl. unserer Aufstiegsroute aus dem Westen.

Eine Hochtour zum dritthöchsten Gipfel der Alpen. Florian Glatzl und Thomas Kammerlander nehmen euch mit in schwindelerregende Höhen. Der berühmteste Berg der Alpen, das Matterhorn, ist dabei immer mit im Bild.

Platz 4: Olympische Spiele in Tirol – und Naturbahnrodeln wäre dabei!

Olympische Spiele in Innsbruck und Tirol. Im Bild Greta Pinggera beim Weltcuprennen der Naturbahnrodler im Kühtai
Greta Pinggera beim Weltcup im Kühtai

Die ersten Versuche der Rennrodler auf Naturbahn ins Olympische Programm aufgenommen zu werden kann man wahrscheinlich bereits im Alten Testament nachlesen. Aber Spaß beiseite, könnten die Olympischen Spiele 2026 tatsächlich nach Tirol geholt werden wäre die Chance so groß wie nie zuvor. Verdient hätte es sich dieser spektakuläre Sport auf jeden Fall.

Platz 5: Was wurde aus Herbert Kögl?

007Kögl. Letzte Kontrolle
Herbert Kögl

Das Duo Reinhard Beer und Herbert Kögl waren die erste österreichische Paarung der es gelungen ist den Weltmeistertitel im Doppelsitzer nach Österreich zu holen. Während Reinhard Beer dem Naturbahnrodelsport für immer Adieu gesagt hat, ist Herbert Kögl mehr denn je ein wichtiger Bestandteil des Sports.

Platz 6: Wordrap mit Tina Unterberger

tina-unterberger-im-wordrap-rodel-austria-naturbahnDer Rodelfloh aus Oberösterreich kann sich aktuell über die die erfolgreichste Saison ihrer bisherigen Karriere freuen. Weltmeisterin im Team, Bronzemedaille im Einsitzer und 3. Platz im Gesamtweltcup. Dass die kecke Tina auch nicht auf den Mund gefallen ist beweißt sie im äußerst witzigen Wordrap.

Platz 7: FIT mit UNS! Das 10 Minuten Partner-Workout

Rodel Austria_Naturbahn_Partner Workout
Michelle und Michael zeigens vor

Zu zweit macht Fitness-Training einfach mehr Spaß. Michelle Diepold und Michael Scheikl zeigen euch ein kurzes Partner-Workout. Spaß und Erfolg sind dabei garantiert.

Platz 8: Mit der Rodel nach Slowenien

wocheiner see_slowenien
Wocheiner See

Vorbei am Bleder See hinein ins wunderschöne Wocheinertal. Slowenien und vor allem die Julischen Alpen haben einiges zu bieten. Aber diese Gegend ist nicht nur voller Naturschauspiele sonder hat auch eine Rennrodelstrecke die alles bietet was das Rodelherz begehrt.

Platz 9: Was wurde aus Werner Prantl?

Naturbahnrodeln, erster Weltmeister, jodelnde Rodler, die Zillertaler
Werner und Florian Prantl

Heute ist Werner Prantl ein erfolgreicher Musikant der mit seiner Band die „Zillertaler“ über die Grenzen hinaus bekannt ist. Aber wusstet ihr dass der „jodelnde Rodler“ der erste Weltmeister im Rennrodlen auf Naturbahn überhaupt ist? Eine spannende Geschichte!

Platz 10: Norwegen, das Land der Fjorde und Berge

fischen_rodel-star-christian-schopf-besucht-das-land-der-fjorde-und-bergeChristian Schopf nimmt uns mit in den hohen Norden. In das Land der Fjorde und Berge. Ein Tipp für alle abenteuerlustigen Urlauber, die es genießen abseits der Massen zu sein. Prädikat: besonders wertvoll!

 

 

Olympische Spiele in Tirol – und Naturbahnrodeln wäre dabei!

Gibt es die Möglichkeit, Olympische Spiele wieder nach Tirol zu holen, muss zugegriffen werden!

Die nötigen Sportstätten, kurze Wege, die fachliche Kompetenz! Gibt es auch den politischen Willen, dann ist das Land Tirol schlichtweg prädestiniert dafür, 2026 Olympische Winterspiele auszurichten.

Es wird zum Thema Olympia eine Volksbefragung geben. Wieder einmal, ist man geneigt zu sagen. Schon 1993 und 1997 war das der Fall. Und nur zu gut erinnern wir uns an die landesweite Mehrheit von satten 69 Prozent (!) im Jahr 1997. Bewerbung gab`s dann doch keine. Die Stadt Innsbruck hatte mit 52,6 Prozent dagegen votiert.

Im Land Tirol votierten satte 69 Prozent dafür!

Das damalige Nein zu Olympia war nüchtern betrachtet eine – mit Verlaub – Verarsche des ländlichen Tirols. Denn dass die Stimmen der Stadt mehr zählten als jene vom Rest des Landes, war schlichtweg eine Farce. Auch in Anbetracht der Tatsache, das Innsbruck natürlich Host-City gewesen wäre.

Die Landesvertreterinnen der Liste Fritz haben sich ja zuletzt neuerlich mit dem Unfug zu Wort gemeldet, dass es nur bei einem Ja in Stadt und Land möglicherweise eine Olympia-Bewerbung geben dürfe. Und versetzten damit dem Sportland Tirol schlichtweg einen Schlag unter die Gürtellinie. Weitsicht sieht anders aus!

Eine riesige Chance wären Olympische Spiele in Tirol auch für das Naturbahnrodeln. In der so genannten Agenda 2020 des Internationalen Olympischen Komitees ist nämlich festgehalten, dass ein Veranstalter eine noch nicht olympische Disziplin zusätzlich ins Programm aufnehmen kann. Fürs Naturbahnrodeln sollten dafür die nötigen Stimmen in Tirol, das ja schließlich eine Hochburg dieser Sportart ist, zu lukrieren sein.

Parallel Race Kühtai 2016 - Samstag
Startet der Tiroler Gesamtweltcupsieger von 2017 – Thomas Kammerlander – bald auch bei Olympischen Spielen? (Foto: ÖRV-Chris Walch)

Deshalb, liebe Sportfreunde, macht von eurem Stimmrecht Gebrauch und votiert für die Abhaltung Olympischer Winterspiele 2026 in Tirol! Jeder einzelne Gang zur Urne ist enorm wichtig. Denn die Gegner dieses einmaligen Events, das eine ungeheure Chance in der globalisierten Welt darstellt, finden den Weg dorthin ganz sicher . . .

/ein Kommentar von Peter Leitner/

das könnte dich auch interessieren:

Was wurde aus Gerald Kammerlander?

FIT mit UNS! Das 10 Minuten Partner-Workout für den schnellen Erfolg und gegen Langeweile.

Dom 4.545m – Rodler-Hochtour zum Dach der Schweiz