Hermannskogel – Top of Vienna

Vom 29.07. – 05.08.2017 fand das Kinderradlager der Naturfreunde Kindberg in Andau statt. Nicht zum ersten Mal  nahmen wir die 160 km von Kindberg nach Andau auf uns. Diesmal jedoch sollte aufgrund unserer „9 Länder 9 Gipfel“ Serie der Höchste Berg von Wien bezwungen werden.

von Michael Scheikl - Rodel Austria Naturbahn-Athlet

Der Hermannskogel – ein Berg in Wien?

Der Hermannskogel ist im nördlichen Wienerwald mit 542 Metern der Hauptgipfel des Kahlengebirges und der höchste Berg Wiens. Am Gipfel befindet sich die Habsburgerwarte, welche Ende des 19. Jahrhunderts als Koordinatenursprung zur Landesvermessung von Österreich-Ungarn gewählt wurde.

Die Habsburgerwarte am Hermannskogel in Wien. 9 Länder-9 Gipfel Radtour des Österreichischen Naturbahnrodel-Teams zum höchsten Punkt von Wien.
Die Habsburgerwarte in Wien

In unserer Serie ist der Hermannskogel der niedrigste Berg den wir zu erklimmen haben. In allen Vorgesprächen mit Freunden, Kollegen oder Familie wurde gelacht als wir vom höchsten Berg Wiens sprachen. Doch je detaillierter wir berichteten, wie wir diese Erhöhung bezwingen wollen, überwiegte das Staunen.

„es wurde gelacht als wir vom höchsten Berg Wiens sprachen“

Wie schon der Geschriebenstein, sollte der Hermannskogel mit dem Rennrad erklommen werden. Die Route führte von Kindberg über den Semmering-Wiener Neustadt nach Wien. Dann weiter zum Hermannskogel, von dort nach Neusiedl am See bis zu unserem Endziel nach Andau, östlich des Neusiedlersees. Es lagen also 240km und 1800hm vor uns. Die einzige Unsicherheit, der Weg von der Hochstraße auf den Höchsten Punkt des Hermannskogels is nicht mit dem Rad befahrbar.

Unsere Radroute von Kindberg nach Wien zum Hermannskogel

Start: 5:00 Uhr – der frühe Vogel fängt den Wurm

Rodelstars am Semmering auf dem Weg nach Wien.

Der erste Weg führt uns durch das Mürztal auf den Semmering. Quasi unsere Hausstrecke die wir mittlerweile auswendig kennen. Weiter nach Gloggnitz, Neunkirchen, Wiener Neustadt, Guntramsdorf bis nach Wien. Dort, nach 120 km, gönnten wir uns die erste Pause mit einer kleinen Stärkung. Danach ging es weiter durch die Stadt mit vielen Abzweigungen zur Hochstraße. Nach wenigen Höhenmetern kamen wir am höchstmöglich-, mit dem Rennrad, befahrbaren Punkt an.

Von hier an lagen noch ca. 150 hm vor uns bevor wir am Hermannskogel waren. Das einzig schwierige daran, wir hatten keine Straße mehr. Somit war uns klar, am letzten Stück galt das Motto „Wer sein Fahrrad pflegt, der trägt“.

Bernd Neurauter und Michael Scheikl tragen ihr Rad hoch zum Hermannskogel
Bernd Neurauter und Michael Scheikl mussten die letzten Meter hoch zum Hermannskogel zu Fuß bewältigen

Mit dem Rad auf den Schultern stapften wir den kürzesten Weg in Richtung Gipfel. Es dauerte nicht lange bis wir den Tags zuvor gefallenen Regen merkten. Ein aufgeweichter Waldboden und stickig, warme Luft um die 27°C verlangten uns einiges ab. Im Nachhinein betrachtet, war die „Wanderung“ mit dem Rad in der Hand kräfteraubender, als die Tour mit dem Rad unter dem Hintern.

Die harte Arbeit macht sich bezahlt. Atemberaubende Aussicht auf unsere Bundeshauptstadt

Endlich am Hermannskogel angekommen machte sich erstmals Erleichterung in uns breit. Doch wir hielten uns nicht lange am höchsten Punkt Wiens auf. So schulterten wir unser Rad erneut und nahmen den Weg zur Höhenstraße nach unten wieder auf uns.

Endlich wieder in gewohnter Position auf dem Rennrad fuhren wir weiter Richtung Burgenland. Nach einer letzten Pause in Wien verließen wir die Stadt und fuhren mit Rückenwind weiter. Wir waren uns sofort einig, dass ein Rennrad-Besuch in der Hauptstadt zu Trainingszwecken nicht gerade förderlich ist. Autos, Busse, Ampeln, und Straßenbahnschienen gestalteten sich als sehr unangenehme Begleiter.

Der weitere Weg führte uns über Bruck an der Leitha, Neusiedl am See bis nach Andau. Die Rodel Austria Naturbahnrodel-Stars beim Kinderradlager der Naturfreunde in AndauBeine waren müde und die Temperaturen drückten uns den Schweiß auf die Stirn. Doch mit dem Wind auf unserer Seite konnten wir die letzten 80km noch gut bewältigen und erreichten nach 7h55min reiner Fahrzeit unser Ziel in Andau. Eine tolle Tour. Wie man sieht kann man eine Tour zum höchsten Berg von Wien durchaus auch anstrengend gestalten ;-). Es müssen nicht immer nur die ganz hohen Gipfel sein!

 


Track von der Route Kindberg-Hermannskogel-Andau

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Hart, härter, Dreiländergiro in Nauders!

Der Dreiländergiro ist eine der größten Breitenradveranstaltungen Europas! TeilnehmerInnen aus über 30 Nationen zeigen die Zugkraft dieses Radsportklassikers. 1500 Starter stellten sich der Herausforderung die anspruchsvollen 168 km über 3.300 Höhenmeter mit Steigungen bis 15 Prozent zu bewältigen. Mit dabei war natürlich auch wieder eine Abordnung vom Naturbahnrodel-Nationalteam aus Österreich.
von Bernd Neurauter - Rodel Austria Naturbahn Kaderathlet

Der Dreiländergiro ist fixer Bestandteil unserer Saisonvorbereitung

Zum dritten Mal in Folge durften die Naturbahnrodler Michael Scheikl, Christian Schopf und meine Wenigkeit an diesem Event für den Veranstalter teilnehmen. Bereits am Freitag reisten wir mit einem Bus und den Rädern im Gepäck ins Tiroler Land um nach Nauders zu kommen. Somit konnten wir uns einen Tag vor dem Rennen noch richtig entspannen und etwas von der wunderbaren Atmosphäre und Natur genießen. Samstag ging es dann rauf zum Reschensee um das schöne Wetter zu genießen.

Vor dem Start zum Dreiländergiro besuchten die Rodel-Stars den Reschensee.

Der See wurde künstlich angelegt und es musste sogar eine ganze Ortschaft sprichwörtlich versenkt werden. Einzig und allein der herausragende Kirchturm erinnert noch an das frühere Dorf.

Bernd Neurauter, Schopf Christian und Michael Scheikl besuchen vor dem Dreiländergiro 2017 noch den Reschensee und genießen dabei die Sonne
Bernd Neurauter, Christian Schopf und Michael Scheikl

Danach ging es dann aber schon ins große Festzelt. An diesem Wochenende wurde nicht nur der Dreiländergiro ausgetragen sondern auch noch das Race across the Alps (RATA). Dieses Rennen zählt wahrscheinlich zu einem der härtesten Rennen Österreichs mit 540km und 13.600 Höhenmeter aufgeteilt auf 11 Alpenpässe und 24 Stunden Zeit. Irgendwie fasziniert mich dieser Bewerb und ich denke schon ernsthaft nach, wann ich dies starten könnte. Zur Streckenbesprechung für den nächsten Tag wurden alle 3000 Starter ins Festzelt geladen und wir wurden offiziell auf der Bühne vorgestellt und durften ein paar Fragen von den beiden Moderatoren Böckle Martin und Peer Othmar beantworten. Natürlich durfte auch ein Selfie mit vollem Zelt nicht fehlen.

Selfie von der Startnummernverlosung beim Dreiländergiro. Peer Othmar, Martin Böckle und die Rodel-Stars Michael Scheikl, Bernd Neurauter und Schopf Christian

Gruppen-Selfie mit den beiden bekannten Moderatoren Martin Böckle und Othmar Peer

168 Kilometer und 3.300 Höhenmeter

Danach ging es noch schnell zum Essen um die Speicher voll aufzuladen und früh ins Bett. Natürlich wurde vor dem schlafen gehen bereits alles anprobiert ob wohl alles richtig sitzt und nichts vergessen wurde.

Der Dreiländergiro 2017 in Nauders kann für die beiden Naturbahnrodler Michael Scheikl und Bernd Nerauter kommen

Bereits um 5 Uhr war Tagwache um früh genug zum Frühstück zu kommen, denn um 6:30 ging es mit dem Dreiländergiro los. Mit dem ersten Blick aus dem Fenster verging uns schon ein wenig die Euphorie auf das Rennen. Es schüttete wie aus kübeln! Daher hofften wir, dass sich dies bis nach dem Frühstück etwas verbessern würde. Aber aus dieser Hoffnung wurde nichts. 15 Minuten vor Start rollten wir dann auch schon zur Startlinie. Da wir geladene Gäste waren, durften wir im Bereich der schnellsten Radler starten. Trotz Regenkleidung und Überschuhe wurde uns rasch klar, lange bleiben wir sicher nicht trocken und so war es dann auch.

Trotz Regen ging es für die Naturbahnrodel-Stars los beim Dreiländergiro in Nauders

Es schüttete wie aus Kübeln

Bereits nach ein paar Metern war alles nass. Dies hinderte uns aber nicht wirklich und wir hatten sichtlich Spaß daran. Viele andere Sportler hatten bereits im Vorfeld ihren Start zurückgezogen, aber natürlich sind wir bekannt für herausfordernde Aktionen. Nach dem Start ging es bereits über den Reschensee zur Grenze nach Italien. Da konnten wir uns gleich einmal in eine Gruppe einfinden, die ein angenehmes Tempo fuhren. Von dort aus ging es weiter Richtung Stilfserjoch. Beim Anstieg zum Stilfserjoch hatten wir bereits einen Schnitt von 39km/h und knapp 36km am Tacho. So flott gingen wir das erste Teilstück noch nie an. Doch dann ging es hinauf auf fast 2800m. Dies bedeutet knapp 30km bergauf und 1800hm. Dort trennten wir drei uns auf und fuhren unser eigenes Rennen. Bereits nach drei Stunden war ich am Gipfel angekommen.

Bernd Neurauter am Stilfserjoch-Rodel Austria Naturbahn

Das Stilfserjoch – eine echte Herausforderung

Kurz darauf folgte Michael, der aber Teamgeist zeigte und auf Schopf Christian am Gipfel wartete. Das Warten am Gipfel wurde zur Qual, bei 4 Grad und starkem Regen kam allen Teilnehmern der Gedanke des Aufgebens. Natürlich sind wir Mental in einer ziemlich guten Verfassung und haben uns den Berg hinabgekämpft. Es war richtig kalt und es war nicht wirklich einfach durch das Zittern das Rad gerade aus zu bewegen.

Weiter ging es dann gleich zum nächsten Anstieg, dem Ofenpass. Hier wurde bereits die Schweizer Grenze überquert. Der Pass liegt auf 2149m und somit wurden die nächsten 800hm gemacht. Dieser Pass war so richtig anstrengend.

Christian Schopf beim Dreiländergiro in Nauders
Christian Schopf bei der Abfahrt vom Ofenpass

Aufgrund der kurzen Pausen machte sich die Belastung schon ziemlich spürbar und ich musste kurze Verschnaufpausen einlegen. Auch Christian kämpfe sich mit der Unterstützung von Michael hinauf. Er hätte wahrscheinlich das Rennen hingeschmissen, hätte er nicht so einen tollen Coach an seiner Seite. Oben angekommen kamen wir in meinen Teil wo ich so richtig viel Zeit gut gemacht habe. Es bildete sich eine kleine Gruppe von Radfahren, die abwechselnd Führungsarbeit leisteten. Somit konnten wir das Tempo immer zwischen 35 und 45km/h halten und so richtig pushen. Es ging dann nur mehr über die Norbertshöhe zurück nach Nauders. Das persönliche Ziel lag bei 7 Stunden Fahrzeit und somit hatte ich 35min für diesen Anstieg und die letzte Abfahrt. Somit habe ich noch die letzten Kräfte mobilisiert und nochmals alles gegeben und es zahlte sich aus. Mit einer Zeit von 6Stunden 54Minuten bin ich unter den 7Stunden geblieben und konnte es kaum glauben. Sichtlich angeschlagen wurde ich von meiner Schwester empfangen die völlig überrascht war, dass ich so früh ins Ziel kam.

Bernd Neurauter bei der Zieleinfahrt vom Dreiländergiro 2017-Rodel Austria Naturbahn

Platz 58 bei 1.500 Startern

Somit konnte ich den 58 Platz unter 1500 Startern erreichen sowie in meiner Altersklasse den 14ten Platz. Für einen Wintersportler, der alles andere als eine Radfahrerstatur hat eine beachtliche Leistung. Etwas später kamen dann Michael und Christian ins Ziel. Mit 8 Stunden 35 Minuten meisterten die beiden die 168km und 3500hm.

Naturbahnrodler Michael Scheikl und Bernd Neurauter bei der Zieleinfahrt vom Dreiländergiro 2017 in Nauders

Wenn man bedenkt, dass Christian nur 300km auf dem Rad hatte vor dem Rennen eine mehr als beachtliche Leistung. Das Fazit des Rennens. Es war sicherlich das härteste und anstrengendste was wir je gemacht haben. Wer fährt schon gerne bei Regen und Kälte los und weiß er muss 168km mit 3500hm bewältigen. Gott sei Dank hatten wir zwei Betreuer mit und mussten nach diesem Kraftakt nicht noch die weite Reise nach Hause antreten. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn der 25te Dreiländergiro startet und wir wieder zeigen können, was wir so draufhaben. Natürlich wurden auch schon weitere Sportevents diskutiert und somit konnten wir schon gute Kontakte knüpfen, um nächstes Jahr beim Ötztaler Radmarathon zu starten. Mit 230km und 5500hm zählt er wohl auch zu einem der härtesten Rennen und ist für Amateurradler wie uns sicherlich eine große aber spannende Herausforderung.

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Geschriebenstein – Radtour zum höchsten Berg des Burgenlandes

Im Rahmen der 9 Länder – 9 Gipfel Mission des Nationalteams der Naturbahnrodler aus Österreich haben sich Michael Scheikl und ich der Herausforderung gestellt, den höchsten Berg des Burgenlandes zu bezwingen.

von Bernd Neurauter | Rodel Austria Naturbahnrodel - Kaderathlet

Von der Steiermark zum höchsten Berg im Burgenland

Wer das Burgenland kennt, der weiß dass es sich nicht um einen richtig hohen Berg handeln kann. Im Nationalteam wurde im Vorfeld schon viel gescherzt und der höchste Berg vom Burgenland, der Geschriebenstein mit seinen 884m als Bodenwelle oder Hügel bezeichnet. Darum dachten wir uns, wir machen das Einfache etwas schwieriger und starten eine Rennradtour von Kindberg (Steiermark) zum Berg. Nach den ersten Routenplanungen war klar, das wird kein einfacher Ausflug. Um es in einem Tag hin und retour zu schaffen muss man schon ein richtiger Ausdauerfreak sein. Aber wir wären nicht zwei „verrückte“ Jungs, wenn wir uns der Herausforderung nicht gestellt hätten und die 250km mit rund 3500hm in Angriff genommen hätten. Außerdem stellt es ein gutes Training für den bevorstehenden Dreiländergiro in Nauders dar.

250 Kilometer und rund 3.500hm galt es zu bewältigen

Gesagt getan, starteten wir am 04.Juli um 6 Uhr morgens mit unseren Rennrädern, einem Camelbak, einigen Powerriegeln und Powergels sowie der obligatorischen Schlechtwetterausrüstung zum höchsten Berg des Burgenlandes.

Die notwendige Energie für unsere Tour zum Geschriebenstein sollten diverse Power-Gels liefern
Um die Monster-Tour zu bewältigen wird ausreichend Energie benötigt

Das Wetter wurde bis Mittag ziemlich stabil gemeldet. Allerdings sollten wir am Nachmittag den einen oder anderen Regenschauer abbekommen.

Der Semmering – die erste große Hürde

Der erste Abschnitt führte uns über den Weltcup- und Höhenluftkurort Semmering. Dieser Berg mit seinen 950m zählt eindeutig zu einem unserer liebsten Ausflugsziele, da sich auf der alten Landstraße nur wenig Verkehr bewegt und es daher richtig schön zum Radln ist. Weiter ging es dann mit einer kurzen Abfahrt Richtung Gloggnitz, wo wir uns dann bereits in Niederösterreich befanden.

Unsere erste Bergetappe in Richtung Burgenland und Geschriebenstein.
Über den Semmering nach Niederösterreich. Michael Scheikl (links) und Bernd Neurauter (rechts)

Dort angekommen fuhren wir über den Wechselpass (980m) in Richtung Aspang. Wir mussten leider eine kleine Ausweichroute in Kauf nehmen, da die direkteste Verbindung über einen Waldweg ging und dieser mit dem Rennrad nicht befahrbar gewesen wäre.

Bis zu diesem Zeitpunkt fühlten wir uns beide noch richtig topfit, wobei wir unser Reisetempo im Vergleich zu sonstigen Ausfahrten (mind. 30er Schnitt) relativ zurückgedreht hatten. Unser Ziel war es ja einfach nur die Tour zu finishen. Ab dem Wechsel ging es dann leicht abfallend in Richtung der Grenze zum Burgenland. Vom Wind verschont drückten wir den Schnitt weiter nach oben und hatten kurz vor dem Anstieg zum Geschriebenstein 28km/h Durchschnittsgeschwindigkeit und bereits über 100km am Tacho.

Dann kam die Bodelwelle die uns überraschte – der Geschriebenstein.

Doch dann kam die Bodenwelle und überraschte uns doch eindeutig. Galt es doch nochmals 500hm zu machen bei einem Anstieg mit teilweise 12%. Schön langsam machten wir uns Gedanken um die Heimreise. Galt es doch noch einmal alles retour zu fahren. Die Ausweichroute um eine schöne Runde zu fahren hätte noch mehr Kilometer und mehr zu bewältigende Höhenmeter bedeutet. Nach nicht einmal 5h und 126km waren wir dann bereits im Naturpark Geschriebenstein.

Noch eine halbe Stunde Fußmarsch

Dort mussten wir noch eine halbe Stunde Fußweg durch den Wald in Kauf nehmen um tatsächlich am höchsten Punkt zu stehen und ein Beweisfoto mit dem Gipfelkreuz zu schießen. Aber wer sein Rad liebt der schiebt es auch gern einmal über einen Waldweg.

Bernd Neurauter und Michael Scheikl. Rodel Stars am GeschriebensteinDank des mitgeführten Selfiesticks und der Gopro sind die Aufnahmen natürlich ziemlich cool geworden. Nach einer kurzen Verschnaufpause am Aussichtsturm und der leider immer schlechter werdenden Witterung gingen wir wieder zurück zur Passstraße um den Heimweg anzutreten.

9 Länder - 9 Gipfel. Rodel Austria Naturbahnrodel-Stars erklimmen die höchsten Berge Österreichs. Hier am Geschriebenstein im Burgenland
Am Gipfel des Geschriebensteins
Panorama vom Geschriebenstein - dem höchsten Berg im Burgenland
Panoramablick vom höchsten Punkt des Burgenlades

Der prognostizierte Regen setzte ein

Gleich bei der Abfahrt wurden wir vom Regen erwischt und wir hofften, dass wir jetzt nicht den ganzen Weg zurück dem Wetter ausgesetzt sind. Aber bereits im Tal lockerte es wieder auf und es hörte zu regnen auf. Schön langsam knurrten die Mägen und wir machten kurz halt bei einem Billa um unsere Trinkflaschen und Camelbaks wieder zu befüllen und etwas feste Nahrung außer den Powerriegeln und Powergels zu uns zu nehmen. Da durfte eindeutig eine Leberkässemmel nicht fehlen die uns wieder Kraft zur Weiterfahrt gab.

Warum haben wir uns das bloß angetan?

Danach radelten wir wieder weiter, wobei wir uns immer wieder mit der Führungsarbeit abwechselnden. Schön langsam bekam jeder von uns immer wieder einen Einbruch und es war richtig viel mentale Stärke notwendig. Denn nicht das Sitzfleisch oder die Kraft war unser größtes Hindernis, sondern die Frage warum haben wir uns das nur schon wieder angetan. Beim Anstieg über den Wechselpass fing es erneut zu schütten an und die Kräfte ließen immer mehr nach.

Der Regen setzt am Rückweg vom Geschriebenstein ein. Rodel Austria Naturbahnrodeln
Am Rückweg durch den Regen

Durch gegenseitiges Motivieren konnten wir uns jedoch noch bis nach Maria Schutz zum Kirchenwirt schleppen und vernaschten dort die wohl besten Krapfen die man essen kann. Dies sollte uns genug Energie für die Heimreise geben.

Wie durch ein Wunder hatten wir auch nach dem Semmering noch Glück mit dem Wind und konnten auf ein wenig Unterstützung hoffen. Nach 9 Stunden und 36 Minuten reiner Fahrzeit kamen wir zu Hause wieder an und legten dabei 252km zurück. Aufgezeichnet haben wir die Tour mit unsrer Polar M400.

Unsere Polar-Tourdaten. Von Kindberg in der Steiermark zum Geschriebenstein im Burgenland
Die Tourdaten im Überblick

8000kcal wurden verbrannt

Danach gab es noch ein gemeinsames Spaghetti essen um zumindest einen Teil der rund 8000kcal aufzufüllen. Jedoch merkten wir wie der Körper immer mehr nachließ und die Anstrengung sich bemerkbar machte. Zusammengefasst war es eine richtige geile Tour zwar richtig anstrengend aber wer uns beide kennt weiß, dass wir fast nichts Normales machen. Es macht auf jeden Fall Lust nach mehr und ich denke es wird nicht lange dauern und wir werden noch längere Distanzen abspulen.

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Rodel-Ass Michael Scheikl | Red-Bull Ring Attacke 2017

Den Red Bull Ring mit reiner Muskelkraft und dem Fahrrad zu bezwingen war das Ziel aller „Ringattackierenden“ bei der Ring Attacke 2017. Dieses Rennen ist ein hartes, aber einzigartiges Erlebnis weilches im Grand-Prix-Modus ausgetragen wird. Es werden 25 Runden à 4,3 km gefahren, was eine Gesamtlänge von 107,5 km ergibt. Wie in der Formel 1 ist beim Grand-Prix-Modus das Rennen beendet, sobald der erste Fahrer die 25 Runden absolviert hat.

von Michael Scheikl / Rodel Austria-Kaderathlet

Lewis Hamilton war schneller

Laut Wikipedia liegt die offiziell schnellste Runde am Red Bull Ring in Spielberg bei 1:06,228 Minuten, gefahren von Lewis Hamilton 2016 in seinem Mercedes Formel 1 Wagen. Im Rahmen der Ring Attacke brauchte ich dabei mehr als sieben Mal so lange wie Lewis Hamilton (7:37 Minuten mit dem Fahrrad) .

Michael Scheikl gemeinsam mit Armin Assinger bei der Ring Attacke 2017
Fotocredit: Harald Tauderer

Armin Assinger lud mittlerweile bereits zum dritten Mal zur Ring Attacke nach Spielberg. Bekannte Persönlichkeiten wie René Haselbacher, Peter Wrolich, Lisa Hütthaler, Nicole Schmidhofer und auch  Armin Assinger persönlich waren am Start. Gefahren wurde im Rennmodus, wo das Rennen zu Ende war, sobald der erste Fahrer 25 Runden absolviert hatte.

Rennrodler Michael Scheikl, Armin Assinger und Extremradsportler Franz Preihs bei der Ring Attacke 2017
Michael Scheikl, Armin Assinger und Extremradsportler Franz Preihs

Der Red Bull Ring wird unter die Lupe genommen

Gemeinsam mit einem Freund und Mitstreiter (hochitom.at) machten wir uns am Sonntag den 28.05.2017 auf den Weg nach Spielberg. Am Ring angekommen, besorgten wir uns die Startnummern, sowie das obligatorische Goodie-Bag bevor wir uns auf den Weg machten, den Red Bull Ring näher unter die Lupe zu nehmen. Begonnen bei Start/Ziel schlenderten wir durch die Boxengasse in Richtung erster Kurve und zugleich erstem Anstieg.

Adjustiert und voller Vorfreude begaben wir uns 45 min vor Start auf die Piste. Über den Anstieg hinauf zur ersten Kurve, abgekürzt in Richtung Voestalpine- und Ziel-Kurve konnten wir uns locker einfahren und hatten erstmals Kontakt mit schadfreiem Asphalt und sehr großzügigen Kurven, wo normalerweise knapp 1000PS röhren.

Der Startschuss gibt das Rennen frei

Um 13:45 war es dann soweit und der Startschuss schallte über den Ring. Die erste Runde wurde noch neutralisiert gefahren, wobei neutralisiert eher für die Spitzenfahrer galt. In den nächsten Runden verteilte sich das Teilnehmerfeld über die gesamte Strecke und so konnte ich ein für mich recht gutes Tempo finden. Die ersten Runden absolvierte ich ohne Probleme.

Naturbahnrodel-Star Michael Scheikl geplagt von Krämpfen bei der Ring Attacke 2017
Michael Scheikl | Fotocredit: Heinz Feyerer

Absolutes Highlight, die Abfahrten. Hat man bereits nach Kurve zwei die ca. 65hm überwunden, geht es im Grunde nur noch bergab. Wenn man nicht gerade auf den Vordermann auffährt, ist ein Bremsen überflüssig. Die Gegebenheiten (schadfreier Asphalt, keine Steine oder andere Verschmutzung, großzügige Kurven…) sind perfekt, wie man Sie auf öffentlichen Straßen nie finden wird. Das Problem; um auch bergab so wenig Zeit wie möglich zu verlieren, musste weiterhin in die Pedale getreten werden.

Krämpfe machten die letzten Runden zur Qual

Ab Mitte des Rennens jedoch musste ich bergab etwas Tempo rausnehmen, um nicht für den in jeder Runde anstehenden, 12% steilen Anstieg keine „Körner“ mehr zu haben. Nach knapp über zwei Stunden Fahrzeit bei 30 Grad in der prallen Sonne, musste ich mich mit anklopfenden Krämpfen in den Oberschenkeln abmühen. Ab diesem Zeitpunkt wusste ich, dass die letzten Runden eine Qual werden.

Nach 2:55 Stunden Fahrzeit, 19 Runden und 81 Kilometern am Tacho, wurde ich an der Ziellinie abgewunken.

So froh ich auch war als ich das Ziel erreichte, eines war klar, nächstes Jahr WIEDER!!!

Rennrodelstar Michael Scheikl überquert die Ziellinie am Red Bull Ring
Michael Scheikl | Fotocredit: Heinz Feyerer

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Funktionelles Training liegt voll im Trend und erlebt einen ziemlichen Boom. Doch was ist das besondere daran und macht es auch wirklich Sinn? Mit diesem Beitrag will ich euch die Thematik etwas näherbringen.

von Dipl. Sportwiss. Univ. Michael Ernst | Trainer im Österreichischen Rodelverband

Funktionell trainieren wie die Weltmeister!

Beim funktionellen Training wird das Augenmerk, weniger auf das Trainieren von Muskeln gelegt, sondern auf das Ausüben von gezielten oft instabilen Bewegungen. Man trainiert sehr viel mit dem eigenem Körpergewicht und mit komplexen Bewegungsabläufen. Im klassischen Krafttraining wird ein Muskel oder eine Muskelgruppe oft an Geräten isoliert trainiert. Früher wollte man Muskeln möglichst groß und stark machen, heute will man mit funktionellem Training die Funktionalität des Körpers erhöhen.

Man könnte auch sagen, es werden im Vergleich zum klassischen Krafttraining, nicht nur Muskeln trainiert, sondern das sogenannte Sensomotorische System.

Der Fokus wird auf das Zusammenspiel von Gehirn, Muskeln und Nerven gelegt.

Rodel Austria Sportler-Michael Scheikl trainiert funktionell mit dem TRX Rip-Trainer
Michael Scheikl trainiert mit dem TRX Rip-Trainer. Foto: W+K Photo

Warum funktionelles Training?  

Stellt euch vor Ihr wollt eine Liegestütze auf einem wackligen Untergrund machen? Was nützt es wenn die Kraft dafür zwar vorhanden wäre, die Stabilität aber fehlt und man umfällt?

Was nützt ein starker Muskel, wenn er nicht richtig angesteuert werden kann?

Das „Gefühl“ für einen Muskel bzw. eine Muskelkette hängt von der Innervierung der Muskeln ab. D.h. wie gut ist dieser Muskel über Nervenbahnen mit dem Gehirn, dem zentralen Nervensystem und anderen Muskeln verbunden. Deshalb ist im Funktionellen Training ein grundlegender Aspekt die Stabilisation des Körpers, insbesondere des Rumpfs. Bei instabilen Übungen, muss man sich in die Bewegung mehr „reinfühlen“, als bei stabilisierten Bewegungen, hierbei werden neuronale Strukturen mehr trainiert.

Wirbelsäule, Rücken und Bauchmuskulatur bilden das Zentrum des Körpers. Ist das Zentrum nicht stabil, so wirkt sich das immer Negativ auf eine Bewegung aus. Egal ob das beim Tennis, Ringen, Klettern oder beim Rodeln ist. Grundsätzlich gilt umso besser der Körper beherrscht wird umso besser lässt sich auch der Schläger, Ball, die Kletterwand oder die Rodel beherrschen.

Für wen ist funktionelles Training geeignet?

Grundsätzlich ist die Trainingsart für jeden geeignet. Der Trainer sollte allerdings die Individuelle Leistungsfähigkeit und mögliche Schwachstellen des trainierenden kennen.

Welche Vorteile bringt funktionelles Training?

Der größte Vorteil gegenüber dem klassischen Krafttraining ist die enorme Verbesserung der Körperbeherrschung, die beim klassischen Training nur bedingt erzielt wird. Es hat aber noch auf viele andere Punkte eine sehr positive Punkte Wirkung:

  • Balance
  • Körperspannung
  • Körper Haltung
  • Verletzungsprophylaxe
  • Mentale Prozesse
  • Kraft
  • Ausdauer
  • Reaktionsfähigkeit
  • Körpergefühl

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Willst du Abwechslung in dein Training bringen oder hast du einfach nicht genügend Zeit um im Fitnesscenter Gewichte zu stemmen? Dann schnapp dir deine/deinen Partner/in und versuch unser 10 Minuten Partner-Workout. Das Beste daran: es wird der ganze Körper trainiert und es macht auch noch richtig Spaß.

Unsere Rodel-Stars Michelle Diepold und Michael Scheikl zeigen dir wie es geht.

Weiterlesen „FIT mit UNS! Das 10 Minuten Partner-Workout für den schnellen Erfolg und gegen Langeweile.“

Showdown in den Karpaten

Das Höchste für die Naturbahnrodler ist die im zwei-Jahresrhythmus stattfindende Weltmeisterschaft. In der bevorstehenden Saison wird die WM im Land von Dracula, im rumänischen Vatra Dornei ausgetragen.

von Michael Scheikl (Rodel Austria – Athlet / Nationalkader)

Vatra Dornei, historisch interessante Kur- und Wintersportstadt in Rumänien.

Die Karpaten sind ein Hochgebirge, welches sich über Mittel-, Ost- und Südosteuropa erstreckt. Im nördlichen Teil der Ostkarpaten liegt die für Kur- und Wintersport bekannte Stadt Vatra Dornei. Die 15.000 Einwohner zählende Kleinstadt liegt in der historischen Region Bukowina (deutsch: Buchenland) und gehörte von 1775 bis 1918 zur Habsburgermonarchie. Heute kann der Kurort nicht mehr an den damaligen Glanz anknüpfen und so manch historisches Gebäude ist leider dem Verfall geweiht. So zum Beispiel das mittlerweile geschlossene und unter Denkmalschutz stehende Casino und Kurhaus.

Nicht zuletzt durch die Berge welche den Ort umgeben, kommen Skifahrer und Wanderer in dieser Tourismusstadt auf Ihre Kosten. An einem Ski-Hang in der Stadt wurde vor einigen Jahren vom Rumänischen Rodelverband eine Naturrodelbahn errichtet. Die Lage ist perfekt um den Sport zu präsentieren, da sich die Strecke nahe dem Stadtzentrum befindet.

Rodelbahn Vatra Dornei_Rumänien_Rodel Austria Naturbahn_Weltmeisterschaft 2017
Die WM-Strecke 2017 von oben

Die Anreise alles andere als eine Spritztour.

Ich kann mich noch gut an die erste Busfahrt nach Vatra Dornei erinnern. Damals sind wir direkt vom Europacup in St.Sebastian, der eine Woche vor dem ersten Weltcup in Rumänien stattfand, angereist. Bis zur ungarisch, rumänischen Grenze kein Problem, alles Autobahn. Doch dann nach der Grenze die Gradwanderung. Schlaglöcher, teils Schotter und wenig Beschilderung. Nach 13 Stunden Busfahrt, beinahe verloren geblaubtes Vertrauen in das Navi und völlig übermüdet, die Ankunft im Hotel.Michael Scheikl_Anreise zum Weltcup in Rumänien

Es gab nur wenige Stunden Schlaf, da wir die letzte Möglichkeit für ein Training auf der damals neu erbauten Strecke unbedingt nutzen wollten. Nach drei Stunden hieß es dann auch schon wieder aufstehen und ab zur Rodelbahn. Die Strecke liegt im örtlichen Skigebiet nahe des Stadtzentrum. Somit konnten wir bereits wenige Minuten nach Verlassen des Hotels zur ersten Streckenbesichtigung ausmarschieren.

Naturbahnrodel Weltcup in Rumänien.

Die meist überbreite Strecke in Rumänien ist nicht schwierig zu fahren. Gebremst wird schlimmstenfalls zweimal, wodurch es aber sehr kompliziert wird richtig schnell zu sein.Vor dem ersten Weltcuprennen in den Karpaten waren die Bedingungen sehr gut. Allerdings je näher der Wettkampftag rückte, desto wärmer wurde es. Das Rennen wurde dann bei frühlingshaften Bedingungen und aufgeweichter Piste ausgetragen.

Achtung Foto- Rechte
Michael Scheikl / PhotoCredit: Hermann Sobe

Ich kann mich an diesen Weltcup noch sehr genau erinnern, da ich bei den ersten Zeittrainings so überhaupt nicht ins Fahren gekommen bin. Ich hatte kein gutes Gefühl und kam immer wieder ins Rutschen, was auf dieser Strecke zu enormen Zeiteinbußen führt. Guten Gewissens kann ich sagen, dass die wärmer werdenden Bedingungen mir sehr entgegen kamen. Somit wurden die Karten neu gemischt und die Erfahrungen aus den Trainingsläufen waren hinfällig. Letztendlich konnte ich in einem matschigen Rennen mit Platz zwei auf das Podium fahren.

Die WM vor Augen.

Die bevorstehende Saison hat wieder eine WM als Highlight. Von 02.-05. Februar 2017 wird die Weltmeisterschaft der Naturbahnrodler im rumänischen Vatra Dornei ausgetragen. Nach meiner Verletzung im Jänner 2016 konnte ich in der vergangenen Saison nur einen Weltcup bestreiten. Deshalb arbeite ich seit April schon sehr hart an meinem Comeback bzw. an der Vorbereitung auf das Höchste im Naturbahnsport, die WELTMEISTERSCHAFT. Nach mehreren Podestplätzen in den rumänischen Karpaten sehe ich dieser Großveranstaltung sehr positiv entgegen.

Michael Scheikl_Rodel Austria Naturbahn_Fotocredit W+K Foto
Michael Scheikl / Fotocredit: W+K Foto


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Was wurde aus?

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