Was wurde aus?

Was wurde aus Sandra Mariner?

Die gute Seele des Rodelsports

Hannelore Mariner 1970
Sandras Mutter Hannelore Mariner

Wenn jemand von sich behaupten kann, dass sie in Sachen Rodelsport erblich vorbelastet ist, dann ist das zweifelsohne die Inzingerin Sandra Mariner. Denn schon ihre Mutter Hannelore war erfolgreiche Rodlerin. Sie wurde unter anderem 1970 erste Europameisterin im Naturbahnrodeln.

 

Sandra selbst saß dementsprechend schon als kleines Kind auf der Rodel, fing 1984 im Alter von elf Jahren damit an, ihre ersten Rennen zu fahren. Nach schönen Erfolgen in der Jugendklasse qualifizierte sie sich im Jänner 1993 erstmals für ein Rennen im neu eingeführten Weltcup und wurde in Oberperfuss auf Anhieb Fünfte. Sie fuhr auch weiterhin bei den Junioren mit und holte bei der EM in Rautavaara 1993 die Bronzemedaille und ein Jahr später in Längenfeld Silber.

Zwei Medaillen bei Weltmeisterschaften, vier Siege im Weltcup

Medaillen sollte sie später auch noch in der Allgemeinen Klasse holen. Bei den Weltmeisterschaften in Oberperfuss 1996 und Stein an der Enns 2001 sicherte sie sich jeweils Bronze.

Als Höhepunkte ihrer Karriere bezeichnet Mariner aber ihre insgesamt vier Siege im Weltcup – nämlich in Aosta (1999/2000), Umhausen (2000/2001), Zelezniki (2001/2002) und Triesenberg (2003/2004). „Vor allem der letzte Sieg war für mich mit der schönste, da wir in Liechtenstein einen Parallelbewerb gefahren sind, was mir sehr zugesagt hat“, erinnert sich die Oberländerin zurück.

Nachdem sie ihre Karriere eigentlich schon 2000 beenden wollte, damals vom ÖRV aber dazu bewegt werden konnte, weiter zu machen, stellte sie ihren Schlitten zu Beginn der Saison 2005/2006 endgültig in die Ecke. „Andere Sachen sind ganz einfach wichtiger geworden. Und irgendwann musste dann auch Schluss sein mit der eigenen Karriere“, sagt Mariner rückblickend.

Dem Rodelsport immer verbunden geblieben

Dem Rodelsport ist sie aber zum Glück verbunden geblieben. Sie machte die Trainerausbildung, war im Schulsportservice tätig, ist seit mehr als zehn Jahren Mitarbeiterin des Tiroler Rodelverbandes und seit zwei Jahren im Sekretariat des Österreichischen Rodelverbandes in Innsbruck tätig. Es darf mit Fug und Recht behauptet werden, dass Sandra Mariner die gute Seele des Rodelsports ist.

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Sandra Mariner

Ihr achtjähriger Sohn Leon wird heuer mit dem Rodelsport beginnen. Die sechsjährige Tochter Cecile muss noch etwas warten. „Sie war bisher immer zu klein und zu leicht fürs Rodeln“, lacht Sandra Mariner.

 

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